Zum Leitartikel von Reinhard Göweil, 17. Oktober

Einzigartige Berichterstattung

Ich danke der "Wiener Zeitung" und Chefredakteur Göweil für die exzellente, einzigartige Berichterstattung. Auch hier als Engländer in Deutschland lese ich gerne die "Wiener Zeitung", da sie für guten, offenen Journalismus mit allen Perspektiven steht. Herr Göweil hat absolut recht - Europa ist weitgehend wenig dicht besiedelt. In kleineren Städten stehen in Deutschland 1,7 Millionen Wohnungen leer. Genug für alle.
Chaos zulassen, Lager auflösen, Bürokratie abbauen, Vorurteile hinterfragen sind die einzig moralischen Antworten auf diese Krise. Die Stimmung in der "Wiener Zeitung"-Kommentarspalte ändert daran nichts.

David Feeney,
per E-Mail

Scheitern der EU bei vielen Problemen

Es ist doch eine einfache Lösung, denn mit Geld kann man heutzutage jedes Problem beheben. Man gibt einigen Ländern ein paar Milliarden, und schon kommen keine Flüchtlinge mehr nach Europa. So in etwa denken unsere europäischen Schlauköpfe im Brüsseler Werteverein. Ob sie damit recht haben, ist aber mehr als zweifelhaft. Die vergangenen zwei Jahre haben eindrucksvoll gezeigt, wie es tatsächlich um die europäische Wertegemeinschaft bestellt ist.
Zuerst zündelt man gemeinsam mit den USA ein bisschen in der Ukraine, dann zwingt man ein befreundetes Mitgliedsland, sein Tafelsilber zu verscherbeln und die eigene Bevölkerung verarmen zu lassen, und als krönenden Höhepunkt errichtet man Grenzzäune und glaubt mit ein paar Milliarden an Unterstützungsgeldern ein Flüchtlingsproblem zu lösen, das man mitunter selbst verursacht hat.
Es ist einfach beschämend. Je eher diese EU scheitert, umso besser für die Völker Europas.

Thomas Richter,
per E-Mail