Europa im Klimawandel

Planet Erde: "von außen" wahrnehmbar. - © Foto: apa/epa/Nasa/Dscovr/Handout
Planet Erde: "von außen" wahrnehmbar. - © Foto: apa/epa/Nasa/Dscovr/Handout

Dank unglaublicher Wissensfortschritte in den letzten Jahrzehnten können wir den Planeten Erde von außen wahrnehmen. Wir erkennen die globalen Zusammenhänge. Für die Menschheit ist das ein revolutionärer Augenblick. Fast gleichzeitig beginnt das "Bodenpersonal" den CO2-Anstieg zu messen. Es dämmert die Erkenntnis: Durch unseren Lebensstil erwärmt sich die Erdatmosphäre!

Wir Europäer profitieren durch die globale Arbeitsteilung. Wir haben von Europa aus den Planeten kolonialisiert. Millionen sind aus Europa ausgewandert. Die Erde ist nun vermessen und vernetzt: Der Globus ist globalisiert - und Europa bestenfalls kurzsichtig.

Europa, der reichste Kontinent, schafft es nicht, einen Migrationsstrom im Promillebereich zu organisieren. Wie wollen wir erst die Auswirkungen des Klimawandels managen? Wir schotten uns ab, als wäre Europa ein eigener Planet. Dabei verhalf die Weltraumforschung zur weisen Erkenntnis: Es leben keine Ausländer auf unserem Heimatplaneten! Nun liegt es an uns, zu zeigen, was das Menschsein ausmacht!

Mag. Christian Salmhofer,

Klimabündnis Österreich GmbH

9201 Krumpendorf

Zum Gastkommentar von Manfried Welan, 4. Dezember

Ein ausgezeichneter Text von Manfried Welan

Sie haben eine Reihe von ausgezeichneten Schreibern in Ihren Reihen, aber der Kommentator Prof. Welan würde sich verdienen, nicht nur als Gast schreiben zu dürfen, sondern regelmäßig. Er zeigt nämlich in bemerkenswerter Weise die Systemfehler der österreichischen Verfassung auf, mit dem herrlich formulierten Untertitel "das domestizierte Elend der Verfassung". Sein Hinweis auf Gustav E. Kafka und Montesquieu ergänzt noch seine Konnotationen. Prof. Welan weist auch zu Recht immer wieder darauf hin, dass es weniger auf den Namen und die Abstammung eines Bundespräsidenten ankommt, sondern auf sein Programm und was er aus seiner Position macht. Hier hat Dr. Irmgard Griss bereits aufgezeigt, indem sie die österreichische Neutralität zur Diskussion stellt.

Prof. Dr. Nikolaus Lehner,

1010 Wien

Zum Artikel vom 9. Dezember

Redaktionsstatut für die "Wiener Zeitung"

Ein mutiger Schritt vorwärts in Zeiten wie diesen, den Tatsachen und Ereignissen, Turbulenzen sowie äußeren Einflüssen wahrheitsgetreu in die Augen zu schauen, unabhängig der politischen Farbe freie Berichterstattung leisten, ist wohl eine große Verantwortung. Dazu noch eine gelungene Ausstellung! Ein Bildungsauftrag für jeden österreichischen Journalisten der "Wiener Zeitung", ein Aufruf zum Qualitätsjournalismus mit der ältesten Tageszeitung der Welt, aber sicherlich Österreichs, ist doch eine würdevolle Auszeichnung. Danke!

Cornelia Kaiser,

per E-Mail

Glosse von Claudia Aigner, 4. Dezember

Der Zeit ihre Sitten

Aus der Seele geschrieben die Glosse über die in der Straßenbahn sitzenden Kinder und Jugendlichen, die sich in ihre Handys verstecken. Schande dabei ist, dass in Bratislava oder Prag Junge sehr wohl aufspringen, auch solche in Punker-Uniform. Wiener Junge, bessert euch! Eine Erklärung könnte helfen: Unsere über 200 Knochen werden mühsam von unzähligen Muskeln und Sehnen aufrecht gehalten, was Kraft erfordert, die den Alten immer mehr abhanden kommt, weswegen wir Älteren die Sitzplätze schweren Herzens, aber guten Gewissens überlassen sollten!

Wolfgang Riemer,

per E-Mail