Al Gore reibt sich die Hände

Allerdings ist es so, dass der durch den Menschen verursachte Anteil dieses in der Athmosphäre vorhandenen Gases CO2 weniger als 5 Prozent beträgt. Jeder kann sich leicht ausrechnen, was eine, sagen wir, 50-prozentige Reduktion dieser 5 Prozent ausmacht.

Und hier wird klar, worum es wirklich geht und warum fast alle Politiker dieser Welt auf diesen Zug aufgesprungen sind: Ohne Murren zahlt das angststarre Volk neue Steuern (in Ländern, wo noch etwas zu holen ist), arme Länder erwarten viel Geld. Dieses, wenn es denn fließt, landet wie gewohnt in den Taschen der dortigen Potentaten, die damit neue Waffen kaufen und den Rest auf ihre Konten in den diversen Steueroasen verteilen.

Und Al Gore reibt sich die Hände: Die genialste Geschäftsidee in der Geschichte der Menschheit füllt seine Taschen. Keine lästigen Arbeiter, die Waren produzieren, kein teures Management, kein Vermarkten, keine Herstellergarantien, keine Reklamationen. Er handelt mit Luft, genauer gesagt, mit einem Bruchteil der Luft. Die ist immer da, keine Lieferschwierigkeiten, und je höher der CO2-Anteil, desto besser für ihn. Genial!

Dietrich Traitler,

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Zum Leitartikel von Reinhard Göweil, 15. Dezember

Austritt aus der EU

Eine einmalige Chance für Österreich, sich aus diesem Staatenbund zu verabschieden. Wir müssten gleich auf diesen Zug aufspringen und uns still und heimlich empfehlen. Vielleicht kommen wir ja noch mit einem blauen Auge davon.

Wir werden zwar an Wohlstand einbüßen und wieder unsere Reisepässe mitnehmen müssen, doch könnten wir im Gegenzug eventuell ein wenig an unserer Demokratie arbeiten und uns wieder auf unsere Neutralität besinnen.

Diese EU riecht förmlich nach Untergang, die jeden mitreißt, der sich mit ihr einlässt.

Nichts wie raus hier. Rettet, was zu retten ist, und Augen zu und durch. Das sollte für Österreich die oberste Priorität sein.

Thomas Richter,

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Zum Artikel von Michael Schmölzer, 15. Dezember

EU-Skepsis in Osteuropa

Auf die Idee, dass es ganz einfache Erklärungen gibt, oder gar die Leute "im Osten" zu fragen, kommen die Herren nicht.

Antworten die dann kommen würden:

1) Es kommt aus der Geschichte, aber anders. Sie litten lange unter der Herrschaft Moskaus und wollen nie mehr von einer fremden Stadt aus ohne große Mitsprache kontrolliert werden.

2) Sie sehen, dass die EU laufend ihre eigenen Verträge bricht, aber gleichzeitig ihnen gegenüber mit hoher Moral kommt, diese Heuchelei wollen sie sich nicht gefallen lassen.

3) Die Osteuropa-Staaten selbst haben nach ihrem EU-Beitritt teils jahrelange "Übergangsfristen" akzeptieren müssen, aber jetzt kommen Millionen in die EU, und das unter anderem aus Armutsgründen und zu einem großen Teil unkontrolliert. Das empfinden sie als Ungerechtigkeit.

Mag. Manuel Leitgeb,

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