Luftschläge erhöhen Terrorgefahr

Wenn die westliche Welt den IS ausschalten will, muss sie koordiniert politische und militärische Mittel einsetzen. Es braucht eine einheitliche Strategie, mit zivilen, diplomatischen und militärischen Maßnahmen, bei denen auch Bodentruppen eingebunden sind.

Luftangriffe allein bewirken nur, dass ein Teil der IS-Kämpfer nach Europa ausweicht, um Terroranschläge vorzubereiten. In Verbindungen mit den offenen Grenzen, wo sich Terroristen ungehindert von A nach B bewegen können, erhöht sich die Terrorgefahr in Europa. Luftschläge stoppen auch nicht die Flüchtlingswelle, sondern eher lösen sie neue Fluchtbewegungen aus

Kurt Gärtner,

4600 Wels

IS-Terror in Europa

Man erkennt Gefahren, auch wenn sie unmittelbar in unserer Nähe sind, erst, wenn bereits etwas passiert ist. Ein Terrorist wird niemals seine Tarnung preisgeben. Man erkennt ihn erst, wenn er zuschlägt. Das sind potenzielle Gefahren, auf die die Welt reagieren muss.

Markus Neuner,

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Zum Gastkommentar von Stefan Haderer, 15. Dezember

Zustimmung für Merkels Politik

Frau Merkels Politik als "launisch" zu disqualifizieren, verdankt sich offenbar sehr eigener kulturanthropologischen und politikwissenschaftlichen Einsichten. Herrn Haderer möchte man empfehlen, sich die jüngste Parteitagsrede der deutschen Bundeskanzlerin vorzunehmen. Ihre Haltung hat selbst die kritischsten Stimmen in ihrer Partei verstummen lassen. Warum? Sie macht die aktuelle Krise in ihrer geschichtlichen Verhältnismäßigkeit und realpolitischen Dimension verständlich und mahnt kluges Handeln ein.

Wolfgang Pfarl,

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Zum Artikel von Eva Stanzl, 5. Dezember

Begeisterte Expertenmeinung

Ich wollte - etwas verspätet - noch gratulieren zum tollen Text über Father Najeeb und seine Digitalisierungsprojekte im Irak! Ich habe ja nun schon jede Menge Texte zu dem Thema gelesen - die Geschichte hat ja in den heimischen und deutschen Medien richtig die Runde gemacht -, ich muss aber sagen, dass mir der Text von Eva Stanzl gemeinsam mit Anna Masoners Beitrag auf Ö1 mit Abstand am besten gefallen hat. Was man bei den beiden als Leserin wirklich gemerkt hat, war, dass sie auch selbst viel recherchiert haben. Ich habe noch einiges an wichtigen Hintergrundinfos durch den Text erfahren. Außerdem hatte er einfach eine gute, sprich klare Struktur und las sich von vorne bis hinten einfach sehr gut!

Dr. Dagmar Weidinger,

Icarus International Centre for Archival Research

Zum Artikel von Andrea Möchel, 15. Dezember

Streit um Normengesetz

Da hat die österreichische Bauwirtschaft mit dem Schüren der Angst vor einer imaginären "Normenflut" kräftig Lobbyarbeit geleistet und erfolgreich die Kosten für die Normung, die sie bislang selbst getragen hat, auf den Steuerzahler umgelegt.

Michael Broda,

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