Ein gesundes Mittelmaß

Vegetarismus beziehungsweise Veganismus wird zu einem bildungsspezifischen Problem von Teilen unserer Gesellschaft. Der Streit der Ideologien um unsere Ernährung ist für mich in Anbetracht der aktuellen, prekären Lage unserer Erde quasi ein "Luxusthema". Als Christin ist mir die Achtung vor dem Mitgeschöpf Tier wichtig und richtig. Ich weiß auch, grundsätzlich kann ich Fleisch essen (nach 1. Mose 9,3). Fakt ist aber auch: "Krank im Schlaraffenland" wird in unserer postindustriellen Gesellschaft zu einem wachsenden Phänomen. Ein überhöhter Fleischkonsum zeigt negative Auswirkungen auf die Volksgesundheit. Mir sind vielmehr Änderungen in der Tierhaltung und eine geänderte Einstellung der Menschen zum Essen - Mäßigkeit - wichtig. Die Empfehlung: "Die Dosis macht’s" von Philippus Theophrastus Paracelsus (auch im Hinblick auf Weihnachten) gilt es, zu beherzigen.

Wilma Kropf,


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Zum Artikel von Judith Belfkih,
16. Dezember


Religion und Ethik für Kinder

Danke für einen ausgezeichnet, ausgewogenen Artikel, und bedauere die Überschrift. "Weniger" bedeutet Verlust, aber ein neuer Unterricht der Religionen wäre eine Win-win-Situation für alle. Derzeit können Schüler ihre ganze Schulzeit in Österreich in öffentlichen Schulen absolvieren, ohne je irgend etwas über Religion zu erfahren. Der Unterricht wird von Religionsgemeinschaften angeboten, wenn Eltern und ihre Kinder das wollen. Gibt es keine enge Bindung zu einer Religion, sind die Schüler von Religion "befreit". Das ist ein gefährlicher Unsinn. Junge Menschen, die nie etwas über Religion erfahren haben außer Hasstiraden, sind anfällig für radikale, fundamentalistische Eiferer. Ja, wir sollten in Österreich, nach norwegischem Vorbild, das Pflichtfach Religionen und Ethik einführen. Schon im Kindergarten sollten Kinder lernen, dass es viele Religionen gibt und man Feste gemeinsam feiern kann.

Dr. Irene Montjoye,

1030 Wien

Frontex nur mit allen EU-Ländern

Die EU-Kommission will mit Frontex den Grenzschutz der Union massiv verstärken. Leider müssen noch die Regierungen der EU zustimmen und das kann dauern. Die Einsprüche einiger EU-Staaten zeigen nämlich auf, dass es an der nötigen Solidarität fehlt. Wie bei der Flüchtlingsfrage und der Finanzierung der Flüchtlingscamps in Afrika tragen vier Staaten die Belastungen, auch den Anteil für 24 andere mit. Es muss in der EU die Solidarität durchgesetzt werden, oder sie zerfällt.

Anton Padua,


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Sparen in der Bildung

Ein Punkt der neuen Bildungsreform besagt, dass den Direktoren von Mittelschulen mehr Verantwortung übergeben wird. Wäre es da nicht naheliegend, wenn man lle Pflichtschulinspektoren einsparen würde? Denn die kosten viel Geld und sind dann eigentlich nicht mehr erforderlich. Meiner Meinung nach reicht ein Verantwortlicher pro Bildungsregion und nicht vier, fünf oder sechs, das sind 30.000.00 Euro pro Monat, die man sinnvoller einsetzen könnte - und das in nur einer von vielen Bildungsregionen.

Annemarie Maderna,

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