Zum Artikel von Alexandra Laubner, 31. Dezember
Türkische Bronze für die alte Pummerin

In dem Artikel steht, dass die Pummerin aus türkischen Kanonenkugeln gegossen wurde. So reich waren die Türken aber nicht, dass sie aus bronzenen Kanonen auch bronzene Kugeln verschossen, dafür verwendeten sie vermutlich Gusseisen oder Stein.

Auf Ö1 war richtig von türkischen Kanonen (circa 200 Stück) als Material für die Pummerin die Rede. Allerdings wurde als deren Metalllegierung Messing genannt. In Wikipedia kann man bequem nachlesen, dass Kanonen wie auch Glocken aus Bronze (bei Glocken mit 22 bis 24 Prozent Zinn) gegossen wurden. Heute werden Kanonenrohre aus Stahl gefertigt.

D.I. Ewald Pangratz,1130 Wien

Erschreckende Knallerei zum Jahreswechsel

Mitternacht, das alte Jahr geht zu Ende, das neue beginnt. In Wien blitzt und kracht es allerorten Hier knallt es wie im Krieg. Warum jagt mir das kalte Schauer über den Rücken? Nein, es ist nicht der Lärm. Ganz Europa ist vom Terror des IS bedroht. Jederzeit und überall können amoklaufende Gotteskrieger mit Maschinengewehren in eine friedliche Menschenmenge feuern oder als Selbstmordattentäter sich und viele Unschuldige zu Tode bringen. Es wird dabei blitzen und krachen. Noch spektakulärer ist das Blitzen und Krachen dort, wo Krieg herrscht, in Syrien, im Irak, in Afghanistan.

Das Blitzen und Krachen ist ein Indikator für tödliche Gewalt. Die Silvesterknallerei imitiert die Oberflächensymptome dieser Gewalt, ohne selbst physische Gewalt auszuüben. Sie macht sichtbar, wie faszinierend diese Gewaltsymptome sind.

Dietmar Larcher,per E-Mail

Zum Leitartikel von Franz Zauner, 29. Dezember
Wie kam es zur Zwei-Klassen-Medizin?

Ist es wegen der Geldgier unserer Ärzteschaft oder wegen der mangelnden Zahlungsmoral unserer Krankenversicherungsanstalten? Ich glaube eher, dass der Wurm im Verwaltungsaufwand steckt und es wegen des ausufernden Bürokratismus unseren Ärzten lieber ist, wenn Patienten bar bezahlen und bei ihrer Versicherung die Arztrechnung einreichen, denn einen nicht unwesentlichen Teil der Behandlungskosten bekommen sie von ihren Versicherungen zurückerstattet.

Thomas Richter, per E-Mail