Zum Gastkommentar von Ernest G. Pichlbauer, 6. Jänner

Spitäler und Gesundheit

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Dr. Hubert Haberfellner,

per E-Mail

Öffentliche Krankenanstalten geraten zu Recht in Verruf

Im öffentlichen Spitalsbereich wird eingespart, was das Zeug hält. Um Betriebskosten zu senken, schreckt man nicht davor zurück, Ärzte in Rufbereitschaft zu halten, statt in fixen Dienstzuteilungen gemäß des Bedarfs einer Abteilung. Dr. Pichlbauer zeigt auf, wie gefährlich diese Entwicklung ist und dass sie zum Nachteil der Patienten ist, im Extremfall sogar zu deren Tod führt. Die öffentlichen Krankenanstalten geraten zu Recht immer mehr in Verruf, weil die getätigten Einsparungen nicht mit Rücksicht auf den Patientenbedarf geschehen, sondern einzig und allein mit Bedacht auf Wahrung der Interessen der Länder, des Krankenanstaltenverbunds sowie der Ärztekammer. Der Patient bleibt dabei auf der Strecke.

Dieses Gesundheitssystem ist längst zu einem Krankheitssystem mutiert. Jeder, der es sich leisten kann, meidet daher dieses System. Die Zweiklassenmedizin ist längst Realität - kannst du bezahlen, dann erhältst du auch eine angemessene Versorgung, kannst du das nicht, dann bist du zunehmend einem System ausgeliefert, in welchem deine Patienteninteressen an letzter Stelle stehen. Wir brauchen im Gesundheitswesen dringend eine systemische Veränderung. Darauf hinzuweisen, eine solche in Angriff zu nehmen, wäre die Aufgabe einer Gesundheitsministerin. Wie lange wollen Sie noch zuwarten, Frau Minister Oberhauser?

Mag. Gerhard Kohlmaier,

1020 Wien

Migranten steigern Sozialfälle

Nach Medienberichten soll gemäß jüngsten Einschätzungen die Hälfte der in Wien lebenden, häufig schlecht ausgebildeten Asylberechtigten selbst im Jahr 2021 noch immer arbeitslos sein. Wien hätte somit weitere 70.000 Sozialfälle langfristig zu betreuen - zusätzlich zu den 125.000 Arbeitslosen. Sieht man sich die Schwierigkeiten im Musterland Schweden an, dann sind diese Zahlen optimistisch. Zum Beispiel in Rosengard, dem Einwandererviertel der Hafenstadt Malmö, haben nur 40 Prozent der Zuwanderer, die schon seit 15 Jahren im Land sind, einen Arbeitsplatz.

Auch in Schweden zeigt sich, dass die Massenzuwanderung eine große Anzahl von Migranten nach sich zieht, die dauerhaft vom Staat abhängig sein werden. Um den Andrang einzudämmen, verschärfte die schwedische Regierung Mitte Dezember 2015 das Asylrecht und kontrolliert seit Jänner 2016 die Staatsgrenze.

Kurt Gärtner,

4600 Wels

Können Flüchtlinge kochen, putzen und Wäsche waschen?

Die Kosten für Flüchtlinge für 2016 wurden auf 1,7 Milliarden prognostiziert - also fast auf das Doppelte, als ursprünglich angenommen. Wobei ich sicher bin, dass gewisse Kosten zurzeit noch gar nicht berechnet werden können, es also anzunehmen ist, dass die Kosten wesentlich höher sein werden. Jetzt drängt sich die Frage auf, ob die Flüchtlinge selbst etwas zur Kostenreduzierung beitragen könnten und nicht nur arbeits- und perspektivlos in ihren Quartieren "dahindümpeln" sollen, bis es eine endgültige Entscheidung über ihre Zukunft gibt.

Kann denn niemand organisieren, dass die Flüchtlinge gewisse Kostenfaktoren selbst übernehmen, wie das Kochen, das Putzen oder das Wäschewaschen und Bügeln? Ich glaube, dass die Flüchtlinge das sogar gern tun, um für sich selbst eine Beschäftigung, einen Lebenssinn, eine Daseinsberechtigung haben. Es könnte eine Menge Geld gespart werden, wenn die Flüchtlinge gewisse Arbeiten selbst übernehmen. Ich bin sogar überzeugt davon, dass die das selbst sehr gerne übernehmen wollen, allerdings entgeht dann Hilfsorganisationen eine Menge Geld. Die sollen aber auch etwas dazu beitragen, dass die Kosten für Flüchtlinge nicht explodieren. Also, liebe Flüchtlinge und Hilfsorganisationen. Nehmt es in die Hand und organisiert gemeinsam, dass die Flüchtlinge selber kochen, waschen, putzen, bügeln beziehungsweise auch mithelfen bei der Errichtung von Wohnraum! Da könnten sie auch gleich mal dem Staat Österreich und den steuerzahlenden Leuten, die die ganze Flüchtlingswelle finanzieren, etwas zurückgeben.

Veronika Lindinger,

4816 Gschwandt

Kursverluste an Chinas Börsen

So haben sich die Chinesen den Kapitalismus vorgestellt. Man nehme einen billigen Kredit, kaufe Aktien, die unentwegt im Preis steigen, und lebe arbeitslos von den Erträgen! Leider funktioniert das nicht für den kleinen Mann, allerdings sehr gut für Großbanken.

Adolf Platzer,

per E-Mail