Zum Artikel von Marina Delcheva, 29. Jänner

Angebot an Heta-Gläubiger

Treffen zur "Hypo-Abbaueinheit Heta": Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (l.) und Finanzminister Hans Jörg Schelling. - © Foto: apa/Gert Eggenberger
Treffen zur "Hypo-Abbaueinheit Heta": Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (l.) und Finanzminister Hans Jörg Schelling. - © Foto: apa/Gert Eggenberger

Das Land Kärnten macht momentan einen enorm schweren Gang durch. Sollte nämlich das Gläubigerangebot bis Ende März nicht angenommen werden muss Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser (SPÖ) vor die Presse treten und die Insolvenz Kärntens erklären.

Das ist sehr, sehr hart, nicht nur für die Politik, sondern auch für die Menschen, die dann mit einer extremen Sparpolitik in den nächsten Jahren konfrontiert sind. Denn wenn Kärnten die Insolvenz anmelden muss, dann kann die Landesregierung nur noch Maßnahmen beschließen, die dazu führen, dass sich das Land wieder stabilisiert. Kein leichter Weg. Ich wünsche Kärnten, dass es noch im letzten Moment die Notbremse ziehen und eine Einigung erzielen kann.

Markus Neuner,

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Zum Artikel von Christoph Irrgeher, 30. Jänner

Ignoranz für Österreichisch?

Wenn’s nur die Wörter wären, schrecklich ist der Klang, der eine Fahrt mit der Tram voll mit Volksschülern fast zu einem norddeutschen Ausflug werden lässt; schad um den Verlust an Vielfalt.

Während in den slawischen Nachbarländern, in Friaul und Ungarn noch so manche Austriazismen in den Umgangssprachen und der Kulinarik zu finden sind, gewöhnen wir sie uns ab. Wollen wir unbewusst noch immer den Deutschsprachigen im Norden nacheifern, Minderwertigkeitskomplex oder einfach nur Ignoranz für die Vielschichtigkeit des österreichischen Raumes abseits von Skifahrern, Mozartkugeln und schönen Bergen?

Josef Wallner,

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Sprache in den Medien

Herzlichen Dank an Redakteur Irrgeher für diesen wichtigen Artikel. Ich hoffe, er wurde auch von jenen Journalisten gelesen, die in österreichischen Zeitungen nicht österreichisch schreiben und auf eine entsprechende Vorhaltung pampfig reagieren. Und hoffentlich auch von den ORF-Chefs, die dafür verantwortlich sind, dass ihre Journalisten (und ich bin sicher, dass das auf eine "Anordnung" von oben zurückzuführen ist) nur mehr "Jungs" kennen und dass bei Fußballübertragungen jemand "mal ran darf". Auf "Servus" hat sich ein (österreichischer) Reporter sogar zum "Hakentrick" aufgeschwungen. Dufte, wa? Bei den Reportern dürfte es sich wohl auch um die Angst vor dem Dialekt und damit dem Zuwiderhandeln einer Anordnung handeln. Also nochmals danke, danke, danke, Herr Irrgeher.

Ernst Wiedermann,

per E-Mail

Laserblendungen von Piloten

Die gehören per Gesetz verboten, ebenso ist der Verkauf im Internet zu verbieten. Laserblendungen sind als Terrorakt einzustufen.

Anton Padua,

per E-Mail