Zur Glosse von Robert Sedlaczek, 17. Februar

Deutsche Sprache ohne Gendern

Ihr Kampf für das Weiterbestehen unserer wunderbaren Sprache in einer unverblödeten Form macht mir Mut, und Ihre Artikel bestärken mich, nicht in Resignation zu verfallen.

Ich habe (nicht hatte) einen Beruf ausgeübt, für den die Sprache Grundvoraussetzung war, der "Gender"-Blödsinn war noch nicht in Mode. Und dann muss ich im Radio hören: "Ein möglichst früher Beginn mit dem Sprachunterricht schon im Kindergarten wäre für die Kinder und Kindinnen wünschenswert." Ja, Dinge gibt’s, die gibt’s gar nicht.

Josef Resler

per E-Mail

Zum Artikel von Simon Rosner, 19. Februar

Immigranten wollen Deutsch lernen

Unverantwortliche Politiker versuchen, die Mär zu verbreiten, Flüchtlinge würden nicht Deutsch lernen wollen, und drohen mit Sanktionen. Bitte um genaue Angaben: Wie viele Flüchtlinge haben in jüngster Zeit den Deutschunterricht verweigert? Auch kein Journalist hakt diesbezüglich um genaue Angaben nach. Wahrscheinlich tendiert die Anzahl zu Null. In Wahrheit ist die Nachfrage nach Deutschunterricht größer als das Angebot. Nebenbei gesagt würde so manchem unserer Politiker ein Deutsch- oder Englischkurs auch nicht schaden.

Peter Jürß,

1160 Wien