Zuwanderung mit Maß und Ziel

Mit Maß: Das heißt, nur so viele und nur jene dürfen einwandern und auf Dauer hierbleiben, die Österreich braucht, und nur solche, die sich rasch (sprachlich, in den Arbeitsmarkt und auch sonst) integrieren und die unsere Sozialstandards stützen und nicht gefährden werden. Die anderen, denen wir Schutz vor Verfolgung oder Kriegsterror geben, müssen heimkehren, wenn der Schutzgrund wegfällt. Illegale Wirtschaftsflüchtlinge sollten überhaupt so rasch wie möglich abgeschoben werden.

Mit Ziel: Das heißt, es sollte ein Konzept geben, welches die Kriterien für die Zuwanderung festlegt. Hierbei wären Schulbildung, Berufsausbildung und Integrationswilligkeit zu fordern. Der Umstand, dass jemand nach Österreich eingereist ist, sollte keineswegs schon bedeuten, dass er auf Dauer hierbleiben darf.

Präsident, Regierung und Parlament sollten ein solches Konzept festlegen und garantieren. Interessant wäre zu erfahren, was die Präsidentschaftskandidaten zu diesem Thema zu sagen haben.

Dr. Peter Lang,

1200 Wien

Zum Gastkommentar von Jörg Wojahn, 12. April

Nationale Regierungen und internationale Konzerne

Internationale Handelsabkommen erleichtern den internationalen Handel. Das ist prinzipiell einmal etwas Gutes. Allerdings:

1. Wer von dem Wirtschaftswachstum profitiert und wohin der Gewinn fließt, ist dabei eine wichtige Frage und Thema der Politik und nicht der Wirtschaft. Es gehört in der Gesamtbetrachtung dazu. Ebenso gehört dazu, dass ein globalisierter Handel nicht mehr durch nationale Regierungen gesteuert werden kann. Das führt aber insgesamt zu einigen gesellschaftlichen Problemen, auf die unsere heutigen Regierungen keine Antwort geben können.

2. Bisher war noch kein Handelsabkommen geheim und musste hinter verschlossenen Türen - versteckt vor nationalen Parlamenten - verhandelt werden. Bisher ging es auch bei Handelsabkommen nicht darum, die Waagschale der Machtverteilung zwischen gewinnorientierten Großunternehmen und Konsumentenschutz sowie zwischen gewinnorientierten Großunternehmern und Nationalregierungen und zwischen gewinnorientierten Großunternehmern und Kleinunternehmen zugunsten der Großunternehmen zu stärken.

"Alle Macht den Konzernzentralen" verspricht keine hoffnungsvolle Zukunft.

Gerald Zemann,

per E-Mail

Zur Glosse von Hilde Weiss, 5. Jänner

Wortschatz zu Rundungen

Ihr Artikel hat mir sehr gut gefallen. Da habe ich wirklich etwas gelernt. Was gäbe ich darum, Ihr Wissen zu besitzen. Mich hat die Etymologie schon immer fasziniert. Ortsnamen, Flurnamen, Begriffe des täglichen Gebrauches und deren Herkunft. Ein wirklich spannendes Thema!

Werner A. Prochazka,

1050 Wien

Zum Artikel von Reinhard Göweil, 9. April

Schuldenschnitt für Heta/Hypo-Anleihen

Ich bedanke mich für den informativen Artikel, der die Lage sehr gut zusammenfasst.

Alexander Simon,

per E-Mail