Deutsche Satire zur Wahl in Österreich
Die deutsche Satire war immer schon sehr plump oder beleidigend, und das zeigen auch die jüngsten Anspielungen auf Österreich. Dabei beziehen sich die deutschen Nachbarn auf die aktuellen politischen Ereignisse in Österreich. Da werden im Fernsehen Schnitzel in Hakenkreuzform und ein Hakenkreuz-Riesenrad gezeigt, ferner wird berichtet, in Österreich grassiere das ansteckende Sieg-Heil-Virus.

Ginge es nach den deutschen Satirikern, dann könnte Deutschland bald das zehnte österreichische Bundesland werden. Wann legen endlich unsere deutschen Freunde den tausendjährigen Österreich-Komplex ab?

Kurt Gärtner,4600 Wels

Zum Artikel von Marina Delcheva, 19. Mai

Ausweitung der internationalen Schiedsgerichtsbarkeit

Ich möchte mich bei der Redaktion für den gut recherchierten Artikel und für die Veröffentlichung bedanken. Viele Menschen mögen die skeptischen Aussagen einiger Regierungsvertreter geglaubt haben, wohingegen einige Beamte und Professoren der Rechtswissenschaften bei einschlägigen Veranstaltungen der Schiedsgerichtsbarkeit durchaus vieles abgewinnen können.

Ich will damit hier nicht gegen TTIP beziehungsweise gegen ISDS per se anschreiben, da möge sich jeder eine eigene Meinung bilden. Medien kommt in diesem Zusammenhang jedoch einige wichtige Rolle zu. Und die "Wiener Zeitung" erfüllt diese in Form dieses (und hoffentlich folgender) Artikel hervorragend.

Alexander Simon, per E-Mail

Zum Artikel vom 19. Mai

Geschäfte der OMV mit Petrom

Im Jahr 2004, nach der Privatisierung von Petrom, hat der österreichische Konzern das Mehrheitsaktienpaket für einen bescheidenen Betrag gekauft. Gleich danach hat die OMV Dienstleistungen und Vermögenswerte an zwielichtige rumänische Geschäftsleute übertragen. Der geringe Betrag, der von den Österreichern bezahlt wurde, basierte auf dem schlechten Zustand der Förderanlagen und Einrichtungen der Petrom zu diesem Zeitpunkt.

Petromservice, ein von den Gewerkschaftsmitgliedern gegründetes Unternehmen, führte damals die Dienstleistungen für Petrom aus. Gleich nach der Petrom-
Privatisierung begann Petromservice sein Unternehmen in verschiedene kleinere Unternehmen aufzuteilen. Das Ziel dieser kleineren Unternehmen war das gleiche Vertragsvolumen wie bei OMV Petrom mit gleichbleibend schlechtem Service bei hohem Profit auszuführen.

Alina Schwartz, per E-Mail

Die Erneuerung der SPÖ nach Werner Faymann

Lange hat es gedauert, aber irgendwann hat es auch bei Werner Faymann gefunkt: Es geht nicht mehr. Für die SPÖ ist das die Chance auf eine "SPÖ Neu". Nicht nur der Kanzlerwechsel, sondern eine Reform der SPÖ an allen Gliedern.

Ein alter Spruch sagt: "Der Fisch stinkt am Kopf." Das ist aber bei der SPÖ nicht der Fall, der ganze Fisch stinkt. Alle Drohnen, Ja-Sager und Sessel-Kleber haben diese einst stolze, mehr als 100 Jahre alte SPÖ an den Rand des Abgrundes gebracht. Sie hat jetzt die einmalige Chance, sich eine Rundumerneuerung zu verpassen. Nur so werden die alten Wähler wieder zurückkehren - und vor allem: Hinaus aus den Parteibüros zu den Wählern und den Nichtwählern. Eine neue Gesprächskultur und das Eingehen auf Probleme der Bevölkerung sind angesagt.

Da gibt es ja noch immer eine Zeitschrift mit dem Titel "Die Zukunft". Diese sollte zum neuen Sprachrohr werden. Lesen bildet bekanntlich. Also: "In die Riemen Freunde!"

Franz Schramböck,per E-Mail

Kein WLAN in Haifas
Schulen und Kindergärten

Die Stadt Haifa lässt WLAN zum Schutz ihrer Kinder in Kindergärten und Schulen abschalten. Die Abschaltung wird aufrechterhalten, bis eine gründliche Untersuchung der Sicherheit von WLAN durchgeführt wurde. Haifas Bürgermeister Yona Yahav ordnete in Zusammenarbeit mit der Bildungsbehörde an, WLAN in Bildungseinrichtungen sofort abzuschalten, bis die Angelegenheit gründlich untersucht wurde.

Die Bildungseinrichtungen bereiten sich nun darauf vor, verkabelte Systeme als Alternative in allen Lernstätten der Stadt zu installieren. Welcher Politiker in Österreich hat dazu den Mut?

Dipl.-Päd. Walter Koren, 4560 Kirchdorf