Würdigung von Ossy Kolmann

Ossy Kolmann war einer der Paradeschauspieler und Legenden des österreichischen Theaters. Egal ob im Film oder auf der Bühne. Kolmann verlor sich nie in seinen Rollen und spielte sie auch nicht, sondern durch ihn wurden die Rollen lebendig. Mit viel Witz und Humor brachte er sein Publikum zum Lachen. Er hatte Pfiff und unglaublichen Charme, der viele seiner Fans begeisterte und faszinierte.

Mit Ossy Kolmann ist eine echte Legende des österreichischen Theaters verstorben, die jetzt zum Kult wird. Meine Anteilnahme gilt seinen Freunden, seiner Familie und seinen Kollegen. Ich bin fest davon überzeugt, dass er auch im Himmel ein himmlisches Theater präsentieren wird. Leb wohl, lieber Ossy, Österreich wird dich und dein Talent niemals vergessen.

Markus Neuner,

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Zum Leserbrief von Botschafter Mehmet Hasan Gögüş, 21. Juli

Kein Beitrag zur Deeskalation

Der türkische Botschafter Mehmet Hasan Gögüs verteidigt in einem offenen Brief unangemeldete Demonstrationen mitten in Österreich für ein längst überwunden geglaubtes absolutistisches System, bei denen überdies nationale Symbole eines Fremdstaats zur Schau gestellt wurden, und wirft Österreichern Unterlassung vor, weil sie sich an illegalen Aufmärschen nicht beteiligt haben.

Das wird nicht unbedingt zur Deeskalation einer ohnehin schon aufgeheizten Stimmung beitragen.

Mag. Martin Behrens,

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Fragen zur türkischen Demonstration

Frage 1: Wer hat sie genehmigt?
Frage 2: Wenn sie keiner genehmigt hat, warum ist die Polizei dann nicht eingeschritten und hat die Demonstranten zerstreut?

Mark Gold,

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Demonstrationsrecht für Ausländer

Dürfen Österreicher in Ankara zu Tausenden Fahnen schwingen, demonstrieren, randalieren?

Manni Lechner,

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Meinungsvielfalt der Türken

Excellenz, die geringsten Bedingungen der Demokratie sind Toleranz, gegenseitiger Respekt und Akzeptanz anderer Meinungen. Das scheint derzeit in der Türkei abhandengekommen zu sein, Gleichschaltung nach Gusto des Präsidenten Recep Tayyip Erdogan scheint angesagt. Damit verletzt er nicht nur das Vermächtnis Mustafa Kemal Atatürks, sondern auch eine Vielzahl der laizistisch denkenden Türken. Unter diesen Bedingungen ist nicht mehr jeder patriotische Türke stolz darauf, Türke zu sein. Das ist schade für das Land, für Europa, für die Welt.

Reinhard Schröder,

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Zerstörung durch Demonstranten

Ich fordere, dass die Vorfälle in Wien aufgeklärt werden und die Verantwortlichen, die unter anderem ein kurdisches Lokal verwüstet haben, bestraft werden. Stellen Sie sich vor, ein Mob von Österreichern würde um drei Uhr nachts durch Istanbul ziehen, Gastgärten zerstören und schreien, dass die Straßen ihnen gehörten. Was würde passieren? Vielleicht das gleiche wie mit dem Putschsoldaten auf der Bosporusbrücke? Kopf ab? Oder nur Prügel bis zur Bewusstlosigkeit? Merken Sie eigentlich den Unterschied hier in Österreich zur Türkei? Die Türkei hat sich ins Mittelalter geschossen, und die Türken merken es nicht einmal. Nein, sie feiern es sogar. Einfach traurig.

Aaron Glass,

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