Zum Artikel von Solmaz Khorsand, 23. Juli

Zugehörigkeit zu welchem Staat?

Wenn ein Mob mit ausländischen Fahnen durch die Straßen zieht, dann ist dies ein höchst unfreundlicher Akt. Es zeigt zwar die Verbundenheit der Leute mit dem ausländischen Staat, aber wie sieht es mit der Verbundenheit mit dem Staat aus, in dem die Leute wohnen? Ich habe niemanden mit rot-weiß-roten Fahnen gesehen.

Auch sollen diese Leute erkennen und akzeptieren, dass es in diesem Land eine andere Auffassung von Demokratie und Rechtsstaat gibt. Falls sie dazu nicht fähig sind, dann sollten sie besser der Empfehlung von Außenminister Sebastian Kurz nachkommen.

Peter Jürß,

1160 Wien

Nur mangelhafte Integrationsbereitschaft

Fragen darf man sich angesichts so mancher in jüngster Vergangenheit von Hundertschaften unserer Polizei begleiteten Demonstrationen, wo denn hier unsere Ordungshüter waren - und falls vor Ort, warum sie nicht entsprechend eingegriffen haben. Jeder Randalierer sollte identifiziert und im Rahmen unserer Gesetze auch seiner Strafe zugeführt werden. Weiters sollte es auch erlaubt sein, die zur Schau gestellte Gesinnung der Demonstranten öffentlich zu hinterfragen und zu diskutieren, ob sich diese mit der österreichischen Staatsbürgerschaft vereinbaren lässt.

Es sollten auch einmal klar all jene Kräfte identifiziert werden, die eine derartige öffentliche Diskussion sabotieren und sofort alle ins rechte Eck abschieben, die sich wegen solcher Entwicklungen Sorgen um unsere staatliche Stabilität machen! Um es sehr persönlich anzusprechen: Ich habe nicht ein ganzes Berufsleben lang für diesen Staat (nicht zu knapp) Steuern bezahlt und ehrbare Staatsbürgerinnen großgezogen, um mich im Alter in einer (Teil-)Gesellschaft wiederzufinden, die dieses von unserer Generation maßgeblich aufgebaute und noch immer blühende Österreich verrät und für fremde politische Interessen missbraucht!

Dip.-Ing. Robert Köck,

per E-Mail

Zum Kommentar von Thomas Seifert, 23. Juli

Blindheit als "Bürgerpflicht"?

Wenn man jetzt noch Blindheit ebenfalls als "Bürgerpflicht" verordnen könnte, dann wäre die Welt wieder in Ordnung. "Wachsamkeit auch gegenüber jenen, die Panik verbreiten" - ja genauso wie gegenüber jenen, die Sand in die Augen streuen!

Mag. Stephan Fischer,

per E-Mail

Immigranten blieben Fremde

Warum hat man die "Ausländer" ins Land geholt? Um Toiletten zu reinigen und Schwerstarbeit zu verrichten, gegen geringsten Lohn! Natürlich sind viele geblieben, weil es in Europa doch besser ist als in der ehemaligen Heimat. Mit der Verachtung, die vielen entgegengebracht wurde, lernten sie zu leben. Was hat Österreich gemacht, um sie wirklich als gleichwertig aufzunehmen?

Isabel Schnabel,

per E-Mail