Zum Artikel von Marina Delcheva, 30. Juli

Verfolgung von Erdogan-Kritikern

Sie schreiben in Ihrem Artikel, dass die UETD in Österreich online dazu aufgerufen hat, "Putsch-Unterstützer, respektive Erdogan-Kritiker, den türkischen Behörden zu melden".

Wird die UETD dafür in Österreich eigentlich strafrechtlich belangt? Ich kann mir nicht vorstellen, dass es legal ist, dazu aufzurufen, die Bewohner eines Landes einer ausländischen Behörde zu melden.

Angelika Schuster,

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Die Regeln und Werte des Gastgeberlandes respektieren

Jeder, der aus dem Ausland gekommen ist, muss sich an das Land anpassen, die Rechte und Werte respektieren. Ganz sicher, wenn er die Nationalität des neuen Landes angenommen hat. Dann hat das Mutterland nur Familienhintergrund, nicht mehr und nicht weniger! Dass ein ausländischer Präsident auf seine Ex-Bürger Einfluss ausüben will, ist unerhört und unfassbar. Das muss staatsrechtlich verboten werden.

Isabel Schnabel,

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Zum Artikel von Alexander Dworzak, 29. Juli

Angela Merkels berühmter Satz

Ich hatte mal einen Chef, der in die Runde eines Arbeitskreises abschließend sagte, so jetzt krempeln wir mal alle die Ärmel hoch und dann geht Ihr mal ran. So kommt mir auch das gebetsmühlenhafte"Wir schaffen das" vor, aber das Erste ist lustig und das Zweite ist zum Weinen. Es geht kulturell und wirtschaftlich den Bach runter und kriminell nach oben.

Renate Aldag,

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Haltlose Behauptung

Wie Angela Merkel zur Behauptung "Wir schaffen das" gekommen ist, war schon vor einem Jahr nicht nachvollziehbar. Die präpotente Behauptung ist auch heute nicht auf Richtigkeit zu prüfen. Ist auch politisch nicht relevant, da Merkel selber keinen Beitrag dazu leisten will. Sonst hätte sie zumindest die gänzlich unlimitierte, gänzlich unberechtigte Einladung an alle Leichtgläubigen des Globus widerrufen.

Linda Aichenkron,

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Zum Artikel von Michael Ortner, 19. Juli

Verkehrskonzept Mariahilfer Straßen

Seit Jahrzehnten wird in Wien von Verkehrskonzepten geredet und in der Praxis macht man einen Pfusch nach dem anderen. Die "Mahü" ist da keine Ausnahme. Man will den Autoverkehr eindämmen oder gar stilllegen, ohne aber geeignete Alternativen zu schaffen.

Erst im Mai hat Maria Vassilakou gesagt "wir müssen Alternativen zum Auto anbieten". Auf der Mahü hat man darauf vergessen oder verzichtet. Mittlerweile gibt man ja sogar indirekt zu, dass ein wesentlicher Schwachpunkt beziehungsweise Mangel der Mahü das Fehlen eines öffentlichen Nahverkehrsmittels ist. Aber man hat keine Idee, wie man das lösen soll. Aber es gibt seit über zwei Jahren eine Idee, die darüber hinaus eine große Touristenattraktion, eine Marketingplattform für mehr als 20 Museen wäre und von der auch die äußere Mahü profitieren würde: Die "Museums-Tram auf der Mahü".

Gottfried Frais,

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Zur Glosse von Robert Sedlaczek, 27. Juli

Anhaltender Disput Rechtschreibreform

Robert Sedlacek tut sein Bestes, um die Rechtschreibreform zu verteidigen. Zunächst versucht er, die Kritiker ein wenig lächerlich zu machen. Ich sei, schreibt er, "ein Studiendirektor im Ruhestand, was immer das sein mag".

Und dann fragt er, "warum die Reform Milliardenkosten verursacht haben soll". Das kann sich jeder selber ausrechnen: Seit 1996 haben Hunderttausende von Menschen Millionen von Arbeitsstunden mit Nachschlagen in Wörterbüchern und mit Umlernen verloren. Auch wurden seit 1996 Millionen von Kinder- und Jugendbüchern, Schulbüchern und Wörterbüchern eingestampft, nur weil man den Schülern keine "falschen" Schreibungen zumuten wollte. Und wenn Herr Sedlacek die neue Schreibung so liberal findet, dann sollte er erklären, warum in vielen Fällen bisher brauchbare Schreibungen verboten und zwei neue erlaubt wurden: Zum Beispiel statt der "Lutherschen Bibelübersetzung" die "luthersche" oder "Luther’sche"!

Und obwohl diese "so genannte" Reform mehrfach überarbeitet wurde, ist die derzeit gültige Reformschreibung immer noch ungenauer und verwirrender als die bewährte klassische Schreibung.

Friedrich Denk,

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Zum Artikel von Edwin Baumgartner, 29. Juli

Unterschied zwischen Israel und Europa

Der Unterschied unserer Gesellschaften zu Israel in der Beziehung: Die Israeli können sich auf einen wehrhaften Staat mit entsprechenden Polizei- und Geheimdienstapparaten verlassen. Mangels dessen wird die Angst bei uns weiter wachsen.

Eugen Spannocchi,

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