Zum Artikel von Heike Hausensteiner, 17. August

Interview mit Herta Däubler-Gmelin

Es ist doch irgendwie hoffnungsfrohstimmend, wenn ich aus so berufenem Mund wie dem der ehemaligen deutschen Justizministerin höre, wie sie auf die Frage, was das EU-Parlament tun sollte, meint: Problem deutlich machen in öffentlichen Anhörungen - Vertreter der Zivilgesellschaft müssen endlich Gehör finden, nicht nur die Interessen der globalen Großunternehmen. Ich denke, es braucht endlich mehr solcher Stellungnahmen auch aus den Kreisen der aktiven Politiker.

Ilse Kleinschuster,

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Kein TTIP-Vertrag mit den USA

Ich finde, Herta Däubler-Gmelin bringt großartige und stichhaltige Argumente vor. Auch ich sehe im TTIP den Versuch der USA, auf dem Weg eines Handelsabkommens unsere Parlamente und Gerichtshöfe auszuhebeln. Das darf nicht geschehen, eben aus den Gründen, die Däubler-Gmelin angibt. Man sollte auf sie hören und nicht noch einmal den Fehler begehen, mit den USA Freihandelsabkommen zu beschließen, die den ehemals freien Handel in einen amerikanischen verwandeln.

Hans Holzapfel,

per E-Mail