Geburtsstation im Wilheminenspital

In diesen Tagen ist viel über die Arbeit von Spitalsangestellten zu lesen und zu hören. Sei es im Streit zwischen den Ärzten und der Stadt Wien, sei es über die Tücken der Zweiklassenmedizin oder Ähnliches. Darüber, dass viele Mitarbeiter der öffentlichen Krankenanstalten ohne großes Aufhebens Tag für Tag Außerordentliches leisten, ist aber nie etwas zu lesen. Und deshalb möchte ich an dieser Stelle der Geburtsstation des Wilhelminenspitals meinen Dank aussprechen.

Vor einem Monat sind meine Freundin und ich glückliche Eltern einer gesunden Tochter geworden und es ist der hervorragenden Arbeit aller beteiligten Ärztinnen und Hebammen zu verdanken, dass sie trotz Komplikationen gesund auf die Welt gekommen ist. Zu größtem Dank verpflichtet sind wir insbesondere Dr. Susanne Hölbfer, Hebamme Daniela und Säuglingsschwester Alena. Auch alle anderen Ärztinnen, Hebammen und Schwestern, mit denen wir rund um die Entbindung unserer Tochter zu tun hatten, haben uns mit ihrer empathischen Art und vor allem ihrer fachlichen Kompetenz absolut beeindruckt. Vielen herzlichen Dank!

Julia Maier-Lehner und Arthur Fürnhammer,

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Zum Artikel von Thomas Seifert, 1. September

Interview zur Zukunft der EU

Ich finde die politischer Meinung und die Formulierungen von Außenminister Michael Roth das Beste, das ich bisher zum Thema gelesen habe. Ich gratuliere ihm und wünsche Deutschland, Österreich und der EU insgesamt viel Erfolg. Was nicht heißen soll, dass die EU keinen Fehler macht. Man kann aber von seinen Fehlern lernen. Wichtig ist nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung,
sondern auch die Kriegsvermeidung.

Kufi Seydali,

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Zum Artikel von Reinhard Göweil, 30. August

Gestaltungs-Defizite bei der Politik

Die Politiker sind unglaublich innovativ. Ich kann heute nachvollziehen, wie eine Gesellschaft zerfällt, Anarchie und Bürgerkrieg ausbricht. Als Erstes kommt ein Staat, dem seine Bürger egal sind. Dann ist dem Bürger auch der Staat egal. Dann braucht es noch eine gefährliche Ideologie. Und weil man diese Ideologie verabscheut, bekämpft man sie. Und verfällt vielleicht selber einer gefährlichen Ideologie. Nicht, dass ich das je nachvollziehen wollte. Aber die Politiker haben mir diese Innovation ermöglicht. Danke sehr.

Brian Geffen,

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Kein TTIP mit den USA, kein Ceta mit Kanada

In den letzten Tagen könnte man meinen, dass Wirtschaftsfreunde wie Vizekanzler Reinhold Mitterlehner (A) und Vizekanzler Sigmar Gabriel (D) sich plötzlich eines Besseren besinnen und TTIP ablehnen. Der Trick dabei ist: Gleichzeitig erklären sie uns, das Ceta ganz anders und viel besser wäre. Falsch! TTIP abzulehnen und Ceta zu unterschreiben, bedeutet nur, dass US-Konzerne uns ihren Genmüll und anderes schädliche Zeug über ihre kanadischen Filialen nach Europa schicken werden. Wenn uns also Politiker vorspielen wollen, dass sie plötzlich Verantwortungsbewusstsein über Klientelinteressen stellen, dann müssen wir sehr genau hinsehen, was dahintersteckt.

Hans Hammer,

1100 Wien