Zum Lehrling nicht geeignet

Regelmäßig verbreiten die Medien den Plan, Jugendarbeitsplätze zu schaffen und an der Bildung zu arbeiten. Tatsache ist, dass Gewerbebetriebe sehr oft die Finger von Lehrlingen lassen. Die Hoffnungsträger sind unerzogen, ungeschult und oft unverlässlich. Meistens nehmen Konzerne einige auf, wegen der Aufträge von Gemeinden oder vom Bund.

Mit Schülern, die mit keiner Lehrerin sprechen oder den Koran im Unterricht lesen, wird es schwer. Der Wortschatz ist oft nur für die Unterhaltung im Park ausreichend. Schuld ist die Erziehung. In Klassen dauert es oft 15 Minuten, bis alle sitzen, danach beginnt der Unterricht, wenn man das so nennt. Mit Tatsachen aus der Schule könnte ich locker zwei A4-Formate füllen.

Eines ist klar: Es gibt auch nette Jugendliche, die allen Kriterien entsprechen. Man siehe nur die internationalen Gewerbevergleiche für Lehrlinge. Die kommen immer mit Preisen heim. Aber die Masse ist im Verhältnis zu früher eine Katastrophe. Die IT-Technik ist keine Ausrede, sondern meist das Umfeld und die Familien, besonders jene sehr oft aus dem Ausland. So ist es, ob das jemandem nun passt oder nicht. Die Problematik wird auch von der Presse eher vorsichtig beleuchtet.

Alfred Bauer,

1200 Wien

Mehr Rechte für Tiere - bessere Fleischqualität

Derzeit wird ein Tier rechtlich wie eine Sache behandelt. Das ist für die Zukunft unhaltbar. Tiere müssen in einer besseren Zukunft rechtlich eine Mittelstellung zwischen Menschen und leblosen Dingen bekommen und ein Recht auf artgerechte Behandlung haben. Warum sollte da Österreich nicht vorangehen? Dann könnte man Fleisch von glücklichen Schweinen und Hühnern aus Österreich überallhin exportieren, und jeder Europäer wüsste, dass österreichisches Fleisch etwas teurer, aber ohne Tierqual erzeugt wird, wodurch es gesünder und hormonfrei ist. Tierfreunde in allen Ländern würden diesen Preisaufschlag sicher in Kauf nehmen.

Dr. Dkfm. Ing. Horst Emge,

1190 Wien

Briefwahlen sind immer ein Risiko

Und wenn es bei den Briefwahlen künftig noch so genau zugehen sollte, sie werden trotzdem immer noch eine Gelegenheit für Manipulationen sein. Die einzig verlässliche und korrekte Stimmabgabe ist an der Wahlurne im amtlichen Wahllokal.

Herbert Hurtl,

1210 Wien