Langer Kampf
um Mossul

Die US-geführte Allianz setzt in einem dreifachen Zangenangriff gegen Mossul Einheiten der kurdischen Peschmerga, der irakischen Armee und schiitischen Milizen ein. Zwei Wochen nach Beginn der Offensive gegen den IS sind Einheiten der irakischen Armee bis zur Millionenstadt Mossul vorgedrungen. Die Einheiten der Allianz werden durch die Artillerie von Frankreich und durch Kampfflugzeuge der "US-Allianz"
unterstützt.

Zur Verzögerung des Vorstoßes setzt der IS eine subversive Taktik und Gefechtsführung ein. Dazu gehören Scharfschützen, improvisierte Sprengfallen, Kämpfer mit Sprengladungen in Fahrzeugen, Zivilisten als Schutzschild und Tunnelkämpfe. Gleichzeitig führen Kampfeinheiten des IS Überfälle in den rückwärtigen Gebieten der US-Allianz aus. Es wird wahrscheinlich einen langen Kampf um Mossul auf Kosten der Zivilbevölkerung geben.

Oberst i. R. Kurt Gärtner,

4600 Wels

Zum Artikel von Reinhard Göweil, 29. Oktober

Es muss wieder
einmal gesagt werden

Der Kommentar "Auf die Knie" von Chefredakteur Göweil (wie auch sein Leitartikel in dieser Ausgabe und ohne die hervorragenden Analysen von Walter Hämmerle und Konsorten zu vernachlässigen) sprach mir wieder aus der Seele. Und das "garniert" mit einem wiederum tollen Beitrag von Isolde Charim. Schade nur, dass das vielleicht nur jene lesen, die ohnedies dieser Meinung sind. Daher rufe ich auf, diese Argumentationen zu übernehmen und weiter zu tragen, denn unsere Gesellschaft braucht dies nötiger denn je. Ich tue, was ich kann!

Herbert Peherstorfer,

1030 Wien

Sind Pensionen
nachhaltig gesichert?

In Deutschland wird auf politischer Ebene ernsthaft und intensiv über die Rentenpolitik geredet. Nicht um die Angst vor Altersarmut zu befördern, sondern um trotz der negativen demografischen Entwicklung eine Absicherung eines stabilen Rentenniveaus zu erreichen. Wäre es nicht auch bei uns an der Zeit, darüber offen zu debattieren und nach Lösungen zu suchen? Ich frage nur, weil ich ja immer wieder von der dringenden Notwendigkeit von "Strukturreformen" lese und unter den Handlungsdefiziten wird immer wieder auch das Thema Pensionen erwähnt. Es wird öfters sogar zugegeben, dass viele Lösungen auf dem Tisch liegen würden, das Problem stelle nur die politische Umsetzbarkeit dar.

Karl Brunner,

9020 Klagenfurt

Zum Artikel von Klaus Huhold,
29. Oktober

Die Annäherung der
Philippinen an China

Wenn auch Rodrigo Duterte eine rüpelhafte Art der Amtsführung pflegt und sicher nicht europäischen Demokratievorstellungen gerecht wird, seine Abwendung von der engen Bindung an die USA kann für die Philippinen eher von Vorteil sein. Die USA wollten China als Konkurrenten im hegemonialen und wirtschaftlichen Wettstreit schwächen und mit sogenannten "befreundeten" Staaten die Wasserwege behindern. Oder wie es die "Wiener Zeitung" schreibt: "Die USA versuchen, Chinas Erstarken durch Bündnisse einzudämmen. Von Japan und Südkorea etwa sind sie die Schutzmacht, oder auch mit Vietnam pflegen sie ein immer engeres Verhältnis."

Max Cholewka,

per E-Mail