Zum Gastkommentar von Christian Ortner, 11. November

Keine Änderungen nach US-Wahl

Ganz nachvollziehbar ist das globale Mediengeheul zum Ausgang der US-Wahl nicht. Erstens ist der Präsident kein Despot, sondern in einem demokratischen System eingebettet und diversen Gremien vom Kongress über Ministerien bis hin zu den politischen Parteien für seine Tätigkeit verantwortlich. Zweitens passiert nichts ohne Segen von oben und die angeblich abgestürzten Finanzeliten haben nach wie vor die Kontrolle über das System. Und drittens wird sich deshalb in der strategischen Linie der USA genau nichts ändern, und eine Neuorientierung wird bestenfalls bei operativen Peanuts auf Nebenschauplätzen erfolgen.

Mag. Martin Behrens,

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