Zur Glosse von Robert Sedlaczek, 7. Dezember

Grüße aus dem Sigmundfreudmuseum

Vielen Dank für Ihre vergnügliche Auseinandersetzung mit dem Bindestrich und die freundliche Erwähnung, die Sie dem Sigmund Freud Museum zuteilwerden ließen. Dass wir in völliger Missachtung der Regeln auf die Bindestriche verzichten (und die meisten Journalisten diese dann orthografisch korrekt einsetzen), ist richtig.

Ein wenig weh tut mir allerdings Ihre Schreibung von "Siegmund". Wiewohl dem Selbstbild nach ein Siegertyp, schrieb sich Sigmund Freud zeitlebens mit kurzem "i", da es eine Kurzform von Sigismund darstellt. Ich hoffe, Sie erachten das nicht als übereifrige Korrektur - da Sie sich ja intensiv mit der Rechtschreibung auseinandersetzen, dachte ich, das interessiert Sie vielleicht. In diesem Sinne herzliche Grüße aus dem Sigmundfreudmuseum!

Mag. Peter Nömaier,

Vorstandsvorsitzender der Sigmund Freud Privatstiftung

Zum Gastkommentar von Erich Dallhammer, 7. Dezember
Sonderseiten "Stadt und Land"

Abwanderung aus dem ländlichen Raum

Nun, ich denke, Förderungen allein können diese Trends nicht umkehren, dazu bräuchte es schon andere Ansätze, wie sie ja teils in manchen (Vorzeige-)Regionen schon durchgeführt werden.

Ein Grundkonsens in der regionalen Ausgleichspolitik sollte da Abhilfe schaffen können, sofern er nicht nur von Nach-dem-Fördertopf-Gierenden getragen wird, sondern von all jenen, deren Anliegen ein Wandel zu fairerem und naturangepassterem Wirtschaften ist.

Ilse Kleinschuster,

per E-Mail

Zum Artikel von Matthias Nagl, 7. Dezember
Sonderseiten "Stadt und Land"

Fehlendes Konzept für den Stadtverkehr

Der hervorragend recherchierte Artikel von Matthias Nagl zum Thema Verkehrsstau spricht mir aus der Seele. Es geht einfach nichts weiter in Salzburg, wirklich tragende Konzepte kommen nicht zustande. Dabei gäbe es genügend gescheite Leute, Experten, Vorbilder aus anderen Städten, die wesentlich größer sind. Wollen es die Verantwortlichen nicht hören? Vieles verstaubt in Schubladen, wird von so mancher Lobby (Mönchsberggaragenausbau etc.) verhindert. Ein Handshake zwischen Stadt und Land und kosmetische Lösungen sollen dann das Rumoren bei den Bewohnern, Fußgängern und Radfahrern, die darunter leiden, besänftigen. Das genügt aber nicht wirklich.