Strukturwandel in der Landwirtschaft

Die Futtermittelerzeugung in Monokulturen lässt störende Hecken verschwinden. Hohe Güllespenden verdrängen die Wildblumen. Jeder Zentimeter Ackerboden wird umgepflügt. Um die Monokulturen vor Verlusten zu schützen, werden Fungizide, Herbizide und Pestizide gespritzt. Alles harmlose Gifte für Mensch, Tier und Insekten, wird behauptet. Gifte sind niemals harmlos, sagt der gesunde Menschenverstand. Das Resultat: Den Bienen und anderen Insekten werden der Lebensraum und die Nahrungsgrundlage entzogen. Das Bienen- und Insektensterben führt zu Ausfällen bei den Obst- und Gemüsepflanzen.

Arten sterben aus, weil der Lebensraum und die Nahrung fehlen. Nachhaltigkeit sollte Ausbildungsschwerpunkt beim landwirtschaftlichen Nachwuchs werden und Subventionen müssten den Wandel befördern. Politiker und Landwirte beziehen ihr Einkommen überwiegend aus Steuermitteln der Allgemeinheit. Wir als Steuerzahler wollen nicht, dass Tier, Mensch und Natur die Zeche bezahlen, weil diese Menschen ihr moralisches Gewissen abgeklemmt haben.

Fabian Beese,

per E-Mail

Zum Artikel von Mathias Huter, 13. Jänner

Sonderseiten "Recht & Beratung"

Grundrecht auf Information von staatlichen Stellen

Ich stimme Ihren Forderungen vollinhaltlich zu. Solange aber nicht mehr Druck gegen die Parteien aufgebaut wird, wird dies alles nichts nützen. Die Parteifunktionäre, die sich gegen diese Forderungen stellen, müssten einzeln namentlich genannt werden.

Heinrich Siegl,

per E-Mail

Zum Gastkommentar von Matthias Strolz, 17. Jänner

Die gütigen, korrupten Fürsten des Herrn Strolz

Herr Strolz, Ihrem Märchen fehlt das gute Ende einer modernen demokratischen Rechtskultur. Nur zu warten, bis die "fürstlichen Missbrauchstäter" politisch oder real das Zeitliche segnen, ist mir zu wenig. Mit der Übernahme einer politischen Funktion akzeptiert man das damit einhergehende Verantwortungspotenzial.

Dass die Rücktrittskultur österreichischer Politiker schlecht ausgebildet ist, können wir an Beispielen aus dem Ausland messen. Zudem finden sich unsere Politiker in einer Mehrklassenjustiz gut behütet und aufgehoben.

Otto Diendorfer,

4150 Rohrbach-Berg

Zum Artikel von Edwin Baumgartner, 17. Jänner

Differenzierung bei der Dachmarke "Alte Musik"

Edwin Baumgartner stellt anlässlich des Festivals "Resonanzen" treffsicher fest, dass der Begriff "Alte Musik" eine Bandbreite erhalten hat, die die Geschichte der Musik vom Mittelalter bis in die Zeit Mozarts umfasst. Und das ist eben dieser Bandbreite wegen schade. Im Englischen hat es schon lange eine Differenzierung gegeben: Early Music und Ancient Music.

Leider ist hierzulande "Alte Musik" zu einer "Dachmarke" für eine musikalische Epoche geworden, deren Zeitraum mehr Jahrhunderte umfasst als die Musikgeschichte von danach bis ins Heute.

Johann Ziegler,

3400 Klosterneuburg