Zum Artikel von Brigitte Borchhadt-Birbaumer, 7. Februar

Richtige Benennung von Nazi-Konzentrationslagern

Es war eine Verwunderung für mich, dass im Text der Frau Brigitte Borchhardt-Birbaumer "Schiffbruch in der Deutschstunde" die falsche und irreführende Bezeichnung "polnische Konzentrationslager" benutzt wurde.

Es muss in Erinnerung behalten werden, dass während des Zweiten Weltkrieges alle Vernichtungslager auf den von den Nazitruppen besetzten polnischen Gebieten ausschließlich von der Naziverwaltung gebaut und geführt wurden. Angebracht ist die von der Unesco empfohlene Bezeichnung: "ehemalige NS-Konzentrationslager in den während des Zweiten Weltkrieges besetzten polnischen Gebieten".

Mag. Krzysztof Rychter,

Erster Botschaftssekretär,

Botschaft der Republik Polen

Zum Leitartikel von Reinhard Göweil, 8. Februar

Demokratische Forderungen von Innenminister Sobotka

Dem Innenminister Werner Sobotka eine "Aushöhlung der Versammlungsfreiheit" und damit einen Mangel seiner christdemokratischen beziehungsweise gesetzestreuen Prinzipien vorzuwerfen, nur weil er endlich dem jahrelangen Unfug der ständigen Sperre von Hauptverkehrsstraßen wegen Demonstrationen jeglicher Art und dem damit verbundenen berechtigtem Ärger der allermeisten Anrainer und Autofahrer der Inneren Stadt Wiens, zumindest teilweise, entgegentreten möchte, ist - gelinde gesagt - eine unverständliche Zumutung! Das Grundrecht der Versammlungsfreiheit wird doch in keiner Weise beeinträchtigt, wenn man gewisse Straßenzüge für Demonstrationen sperrt, die ständig Staus beziehungsweise Geschäftseinbußen verursachen, und die Organisatoren bittet, gefälligst auf andere Orte auszuweichen, um nicht den Eindruck zu erwecken, durch ihre Aktionen andere, unschuldige Staatsbürger zu terrorisieren!

Dr. Ernst Winkler,

1190 Wien

Zum Artikel von Alexander Maurer, 8. Februar

Schlechte Behandlung der Kunden

Ich bin dafür, dass sich einige Nutzer bewusst als Schwarzfahrer erwischen lassen sollten und mit Unterstützung der Arbeiterkammer oder des Konsumentenschutzes einen Rechtsstreit in dieser Sache führen.

Ich finde, es handelt sich hier um eine bodenlose Unverschämtheit. Besonders, weil diese Kundenschicht nicht "schwarzfahren" oder sich widerrechtlich verhalten möchte.

Das gehört umgehend berichtigt, egal ob es sich hier um eine "kleine" Kundenschicht handelt. So hat man mit seinen Kunden nicht umzugehen!

Clemens Ottenthal,

per E-Mail

Aufruf zur Selbsthilfe

Es gibt ja die einfache Möglichkeit, den Fahrschein selbst zu entwerten, indem man Ausgangspunkt sowie Datum und Uhrzeit einträgt. Am besten dazu den Vermerk: "kein Entwerter vorhanden".

Helga Bauer,

per E-Mail

Das kennt der gelernte Österreicher

Wieder Mal ein Schmankerl aus Good Old Austria.

Jan Kucerak,

per E-Mail