Architektonischer Größenwahn

Das Gelände rund um den neuen Wiener Hauptbahnhof wird derzeit mit Hochhäusern regelrecht zugepflastert. Ganz Europa will immer mehr hoch hinaus. London ist da seit Jahren das negativste Beispiel dafür. Diese sogenannten "Stararchitekten" wollen sich nur Denkmäler aus Stahl, Glas und Marmor setzen. Sie selbst wohnen in gediegenen, einfach modernen Einzelhäusern, meistens 20 bis 30 Kilometer außerhalb ihrer Bausünden. The Sharp, "die Scherbe" in London ist für mich der hässlichste Wolkenkratzer der letzten Jahre.

Die Wiener Architekten wollen dem nicht nachstehen und gebären ebenfalls solche grauslichen Ungetüme. Wie der Mensch, so der Bau. Unmenschlich und ohne Seele, einfach nur Baumaterial. Und das alles auch noch womöglich finanziert aus steuerschonenden Geldern. In hundert Jahren sind das alles nur noch Schutthaufen. Was bleibt? Die wirklich epochalen Bauten der letzten Jahrhunderte. Da hatten diese damaligen Architekten noch Ideen und Gespür für Schönheit und Wohlgefühl, Gott sei Dank!

Franz Schramböck,

4020 Linz

Zum Artikel von Jan Michael Marchart, 21. Februar

Mehr Arbeit für weniger Geld

Im Endeffekt werden die Arbeitnehmer wieder mehr arbeiten müssen und dabei auch noch, mit der kalten Progression gegengerechnet, weniger verdienen. Die Chefetage wird dann wieder mit einem geringen Aufschlag wesentlich mehr bekommen als die Menschen, die den Umsatz erarbeiten. Wieder viel Blabla, geschehen wird für die normalen Arbeitnehmer wieder nichts und dies wird dann wieder als großer Wurf verkauft. Danke im Voraus an die Arbeitnehmervertreter!

Roman Theuer,

per E-Mail

Zum Artikel von Sabine Ertl, 21. Februar

Beherrschung der deutschen Sprache

Ein Plädoyer für eine gepflegte Sprache hat nichts mit Konservativismus zu tun, der Autor Andreas Hock erwähnt ja auch die Bereicherung durch Fremdwörter.

Doch die in den Social Medias schon nicht mehr hinterfragten Rumpfsätze und die selbstgefällige Verwendung des Dialekts wirken schlicht plump und unelegant.

Ingrid Kainzner,

per E-Mail

Zum Artikel von Niklas Hintermayer, 21. Februar

Neuer Name für den Heldenplatz

Ehrenwort eines Wählers: Die Partei, die diese Blödheit eines Kulturministers verhindert, wähle ich bei den nächsten Kommunal-, Landtags- und Nationalratswahlen.

Auch trage ich für sie unentgeltlich im Wahlkampf einmal wöchentlich Werbezettel aus und lasse mich für sie beschimpfen und für blöd erklären. Gelebte Demokratie eben. Wer macht mit?

Werner Stanzl,

per E-Mail