Zum Artikel vom 25. Februar

Kinderbetreuung bei flexiblen Arbeitszeiten

Dieser Tage kam ich an einem Kindergarten vorbei. Geöffnet Montag bis Freitag von 7 Uhr bis 17.30 Uhr, stand da geschrieben.

Gegenüber gibt es einen großen Supermarkt, geöffnet bis 20 Uhr. Was machen die Kinder der dort Beschäftigten bis 20 Uhr, so frage ich. Und am Samstag?

Vor einer Verlängerung der Arbeitszeiten sollten erst einmal die nötigen Infrastrukturen zur Versorgung der Kinder geschaffen werden. Dann reden wir weiter. So meine ich.

Peter Jürß,

1160 Wien

Zum Leserbrief von Peter Michael Lingens, 2. März

Falsche deutsche Lohnpolitik

So sehr ich Christian Ortner als Journalist und seine Darstellungen schätze, diesmal muss ich Peter M. Lingens recht geben.

Man sollte die Zusammenhänge vielleicht nicht zu eindimensional darstellen, doch zu einem beträchtlichen Ausmaß am explodierenden deutschen Leistungsbilanzüberschuss trägt die seit sehr vielen Jahren - auch wenn man zuletzt andere Wege geht - anhaltende Lohnzurückhaltung Schuld.

Etwas überspitzt und plakativ formuliert wäre es für Europa und das ökonomische Gleichgewicht sinnvoller, wenn sich mehr Deutsche BMWs leisten könnten und dadurch weniger BMWs exportiert werden.

Wohlstand entsteht schließlich nicht nur durch Warenerzeugung, sondern und vor allem durch Besitz und Nutzung von Produkten.

Mag. Martin Behrens,

1230 Wien

Zum Artikel von Alexander Maurer, 8. Februar

Wiederinbetriebnahme von Entwertern

Dank der Berichterstattung in den Medien, insbesondere dank des großen Berichts in der "Wiener Zeitung", werden bis spätestens 20. März 2017 in 75 Bahnhöfen in der Umgebung Wiens die Fahrkartenentwerter wieder in Betrieb genommen.

Aber es bleibt die Frage: Welche Regelung gilt für Fahrgäste, die von Bahnstationen ohne Entwerter wegfahren? Werden die als Schwarzfahrer geahndet beziehungsweise müssen sie, um nicht bestraft zu werden, statt an der Kernzonengrenze an einer Station in der Region mit Entwerter aussteigen und wieder einsteigen (immer die Liste mit den mit Entwertern ausgerüsteten Stationen im Gepäck), um ihre Fahrkarte zu entwerten? Oder gibt es dazu eine kundenfreundlichere Regelung?

Walter Kühner,

per E-Mail

Zum Artikel von Nina Flori, 29. Februar

Namenspatron der Marx-Halle

Die Bezeichnung "Marx-Halle" ist überaus irreführend. Der frühere "Schlachthof St. Marx" hatte nichts mit Karl Marx zu tun, sondern war, wie ja schon die Abkürzung "St." (Sankt) zeigt, nach dem heiligen Marx (Markus) benannt. Sankt Marx ist seit 1850 Teil des damals geschaffenen 3. Wiener Gemeindebezirks "Landstraße". Hier befand sich seit dem 13. Jahrhundert ein Krankenhaus, dessen dem heiligen Markus geweihte Kapelle später für die Gegend namensgebend wurde.

Dr. Anton Karl Mally,

per E-Mail

Zur Glosse von Claudia Aigner, 24. Februar

Spott über Donald Trump

Ihre Kommentare, Frau Aigner, kommen dicht ran an Georg Kreisler. Ich schwanke bei jedem zweiten Satz zwischen Schockstarre und Lachen.

Christiane Bohm,

per E-Mail