- © apa/dpa-Zentralbild
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Eine Neuordnung
der Schulferien

In Österreichs Schulen ist die Länge der Arbeitsphasen ohne erholungswirksame Ferien extrem unterschiedlich, von drei Wochen zwischen Semester- und Osterferien bis zu 18 (!) Wochen von Schulbeginn bis Weihnachten. Die ideale Verteilung von Arbeits- und Erholungsphasen beträgt aber acht Wochen Unterricht plus zwei Wochen Ferien (laut Schulvergleichsstudie der OECD aus den 1970er Jahren).

Durch zwei Maßnahmen ließe sich die Länge der Arbeitsphasen viel ausgewogener gestalten und damit der Unterrichtsertrag deutlich verbessern: Herbstferien (von 24. Oktober bis 2. November) und geänderte Osterferien.

Problematisch bleiben die zu kurzen Semesterferien ohne wirklichen Erholungswert. Verlängern kann man sie auch nicht, weil sie je nach Termin zu bald nach den Weihnachtsferien oder zu knapp vor den Osterferien liegen.

Die schulautonomen Tage gehören umgewidmet und für die sogenannten Zwickeltage zwischen unterrichtsfreien Tagen verwendet.

Mag. Harald Fest,

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