Für ländliche Gemeinden ist gute digitale Infrastruktur entscheidend. - © fotolia/Eléonore H
Für ländliche Gemeinden ist gute digitale Infrastruktur entscheidend. - © fotolia/Eléonore H

Zum Artikel von Anke Knopp,
19. Juli, Sonderseite "Stadt & Land"

Die digitale Zukunft
des ländlichen Raumes

Anke Knopp meint zu wissen, wie sich der ländliche Raum digital am Leben erhalten kann: Digitale Gemeinden (also: "vernetzt, intelligent, digital") wären eine Antwort auf zahlreiche Herausforderungen, die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse annähernd zu erhalten.

Es erscheint mir ein Aufzäumen des Pferdes von hinten. Wurde denn die Forderung, "Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse in vielen Regionen nur annähernd zu erhalten", nicht unterlaufen, indem man es jungen Leuten jahrzehntelang schwer machte, alte Strukturen durch neue zu ersetzen, indem man ihre auf Lohn basierenden Existenzgrundlagen (sprich: Arbeitsplätze) ausgelagert hat - sodass jegliches Gewerbe und jede wirtschaftliche Tätigkeit nur mehr irgendwo in fernen Städten ausgeübt werden konnten? Ich fürchte, diesen Missstand jetzt wieder durch "smarte Ideen" wettzumachen, wird wohl nur teilweise gelingen!

Ilse Kleinschuster,

per E-Mail

Griechenlands Rückkehr
an die Kapitalmärkte

Hat noch vor wenigen Monaten der Internationale Währungsfonds einen griechischen Schuldenschnitt als unausweichlich gesehen, so hörten wir vor einiger Zeit, wie gut doch Österreich und Deutschland an den Rettungsdarlehen an Griechenland verdienen - die Zinsen werden allerdings aus neuen "Rettungspaketen" bezahlt. Jetzt nimmt man den baldigen Zutritt Griechenlands zum Kapitalmarkt in Aussicht: Ist das nicht zu viel der guten Botschaft? Im August 2018 werden wir mehr wissen.

Jürgen Jauch,
4040 Linz

Risiken durch staatliche Überwachungssoftware

Voraussetzung für den "Bundestrojaner" ist die Existenz von Sicherheitslücken, ohne die derartige Spionagesoftware nicht installiert werden kann. Der Staat bekommt also ein Interesse daran, dass bestehende Schwachstellen in Betriebssystemen und Programmen bestehen bleiben.

Damit ist aber dem Missbrauch durch Dritte Tür und Tor geöffnet. Was das in Zeiten des "Internet of Things" bedeuten wird, wenn in jedem Haushalt unzählige Geräte mit Internetverbindung laufen, liegt auf der Hand.

Herbert Gnauer,

per E-Mail

Falscher Reformansatz im heimischen Schulwesen

In meiner Jugend hatten die Lehrer viel mehr Rückhalt und Ansehen bei den Eltern und in der Gesellschaft. Ein Lehrer war eine Respektsperson. Viele Reformen sowie der dumme gesellschaftliche "Ferienneid" haben das Image des Lehrberufs kaputtgemacht.

Jetzt steht eine neue Reform an: Die Gesamtschule soll es bringen. Eine Nivellierung nach unten, typisch links und österreichisch. "Man kann die Schwachen nicht stützen, indem man die Starken schwächt" (Abraham Lincoln).

Alwin Häle,

6835 Muntlix