Zum Artikel von Viktoria
Klimpfinger, 1. September

Die beste Klangqualität
gibt es auf Schallplatte

Das starke Wiederaufkommen der Schallplatte hat mit deren überlegener Klangqualität zu tun. Die CD wird längst nicht mehr als HiFi-Medium anerkannt. Allerdings muss man darauf achten, nur Platten zu kaufen, auf denen nicht "digitally remastered" steht. Die besten Platten stammen aus der HiFi-Zeit etwa Mitte der 50er bis Anfang der 70er, bevor Dolby und die Digitalisierung kamen. Ansonsten kann man heute nur noch Bandaufnahmen aus der Analogzeit des Rundfunks hören.

Durch die Digitalisierung wird die Musik verzerrt und entstellt. Wenn man sich solche 50 Jahre alte Aufnahmen anhört und sie mit dem vergleicht, was einem heute übers Radio zugemutet wird, ist man fassungslos über den "Fortschritt".

DI Dr. Artur Seibt,

1030 Wien

Die prägenden Jahre
der Volksschule

Schulanfang - jede Lehrperson einer 1. Klasse in Gymnasium oder Neuer Mittelschule weiß, dass nun wie alle vier Jahre von bestimmten Lehrern bestimmter Schulen besonders gut vorbereitete und auffallend schwache Schüler in die Schule strömen werden.

Wie das? Immer noch wünschen sich viel zu viele Lehrer sogenannte "homogene" Klassen - aus vordergründiger Bequemlichkeit! Wirkliche Könner unter den Lehrpersonen schaffen es, das "Leistungsgefälle" innerhalb der Klasse positiv zu nutzen - indem sie die Kinder erfolgreich dazu anleiten, voneinander lernen.

Wann sollten alle Alarmglocken in Elternköpfen schrillen? Wenn Lehrer fordern, dass Eltern ihre Kinder zu Hause nicht fördern, die Hausübungen nicht durchsehen, die Vokabel nicht gemeinsam wiederholen. Ob die Kinder bei einer solchen oder bei einer verantwortungsbewussten Lehrperson landen, ist Schicksal. Dem kann, dem muss man begegnen, indem die Eltern gegen diese Lehrerhaltung opponieren, und zwar kompromisslos mit allen Mitteln bis hin zum Schulwechsel.

Prof. Ernst Smole,

8680 Mürzzuschlag

Neue Stromquellen für
die Elektromobilität

Zu Recht wird die Frage gestellt, woher denn der viele Strom kommen soll, wenn nur mehr Elektroautos auf unseren Straßen unterwegs sein werden.

Meiner Meinung nach steht in Europa genug Dachfläche zur Verfügung, um aus der Sonne direkt elektrische Energie in ausreichendem Maß gewinnen zu können. Ein "intelligenter" Dachziegel, der direkt 230V/50Hz liefert, der von jedem Dachdecker wie gewohnt zu verarbeiten ist und nur zwei Drähte oder ein Kabel zusätzlich besitzt, wäre ein Ansatzpunkt.

Ein zweiter Ansatz ist, mehrere Quadratkilometer große Inseln im Atlantik oder im Pazifik zu positionieren, wo mit Hilfe der Sonne elektrische Energie gewonnen wird, die einerseits mittels Kabeln ans Festland geliefert wird oder andererseits zur Gewinnung von Wasserstoff verwendet wird.

Uwe Kraus,

2201 Gerasdorf