Zum Artikel von Petra Tempfer,
22. November

Wolf und Mensch
vertragen sich nicht

Ich bin der Meinung, dass wir in Österreich keine Wölfe brauchen. Die Menschen sollen sich angstlos in der Natur bewegen können. Man hört zwar immer wieder, dass Menschen nicht zum Beuteschema des Wolfes gehören, doch Fakt ist, dass sehr wohl Menschen von Wölfen angegriffen und getötet wurden - siehe den letzten offizieller Fall in Griechenland.

Ingrid Voraberger,

per E-Mail

Zum Leitartikel von Walter
Hämmerle, 21. November

Koalitionsverhandlungen in Deutschland sind geplatzt

Die Entwicklung der Verhandlungen bezüglich einer "Jamaika"-Koalition und deren Scheitern entspricht der Erwartung. Eine ideologische Klammer über CDU/CSU, FDP und Grün zu legen, würde der Quadratur des Kreises näherkommen und politische Alchemie bedeuten. Trotzdem wäre zu erwarten, dass sich Politiker in alle Richtungen bewegen, ihre persönlichen Eitelkeiten ablegen und im Sinne der Allgemeinheit zu einer vernünftigen Lösung zu kommen.

Mag. Martin Behrens,

1230 Wien

Der Skiverband muss
nun aktiv werden

Der ÖSV wäre gut beraten, angesichts der Vorwürfe von sexuelle Belästigung und Schlimmerem nicht den Kopf in den Sand zu stecken, sondern die Initiative zu ergreifen. Er könnte sich etwa an das Beispiel der Kirche halten, die, nach einem gewissen Zögern, dann aber energisch gehandelt hat. Sie hat bekanntlich eine Kommission unter prominenter Leitung eingesetzt und versucht, den durch Einzelne zugefügten Schaden wiedergutzumachen, bis hin zu Entschädigungen. An Geld dürfte es ja nicht fehlen.

Dr. Stefan Malfèr,

1140 Wien

Politiker sollten ihre
Flugreisen einschränken

Schon lange vertrete ich die Meinung, dass ein Zeichen für das Ernstnehmen der Klimaerwärmung jedenfalls auch die Reduzierung des zunehmenden Flugverkehrs sein muss. Eines der Mittel kann die Besteuerung des Treibstoffs Kerosin sein. Ob man aus privaten oder dienstlichen Gründen fliegt - jedenfalls ist eine Reduktion möglich.

Warum können zum Beispiel die Sitzungen des EU-Parlaments nicht im Wege von Telekonferenzen abgehalten werden? Vollbesetzt ist der Plenarsaal, wie auch zum Beispiel im österreichischen Parlament, sehr selten. Ob man jetzt dort nicht zuhört oder zuhause, ist ja auch egal. Wenn man sich überlegt, wie von allen Abgeordneten und Mitarbeitern ständig herumgeflogen wird, kommt einem ja das Grausen. Wie ist das jetzt mit der Klimaerwärmung und der Umweltverschmutzung durch zum Beispiel das Kerosin?

Dr. Alfred Müller,

1180 Wien