Zum Leitartikel von Thomas
Seifert, 28. November

Glyphosat bleibt
in der EU erlaubt

Offenkundig war die Zustimmung Deutschlands zur Verlängerung der Zulassung von Glyphosat durch den "Alleingang" eines CSU-Politikers nicht mit der Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) abgesprochen, was umso schwerer wiegt, als sie ausschlaggebend war. In diesem Kontext war die Enthaltung vereinbart.

Dieser Vorgang ist also längst ein Politikum. Wir haben hier lauter Kapitäne, aber keine Lotsen. Sobald es in die Häfen geht, setzen Angela Merkel und Co jedes Schiff auf Grund.

Sandra Frankenthal,

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Zum Gastkommentar von
Ernst Smole, 21. November

Das Schulsystem in Wien funktioniert nur schlecht

Es ist löblich, wenn Ernst Smole sich, so wie ein erheblicher Teil der "Bildungspolitiker", um die Kinder mit Migrationshintergrund und deren spezielle Bedürfnisse sorgt. Nur frage ich mich aber langsam, wer sich noch um die anderen Kinder sorgt.

In Wien etwa ist es kaum noch möglich, ohne privaten Kindergarten und privater Volksschule den Kindern das Rüstzeug für den späteren Besuch eines Gymnasiums mitzugeben. Heute wohne ich in Niederösterreich und mein Sohn besucht die erste Klasse in der öffentlichen Volksschule. Zwei Kinder haben Migrationshintergrund, sprechen aber tadellos Deutsch. Der Unterricht funktioniert und ich erspare mir 500 Euro im Monat. So einfach ist das.

Mag. Stephan Fischer,

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Unsere Gesellschaft
erliegt dem Kaufrausch

Mehr oder minder findet man in allen europäischen Großstädten Einheitsbrei, der unter fragwürdigen Bedingungen (Vernachlässigung von Umwelt- und Sozialstandards) produziert wird. Immer weniger Anbieter sind am Markt vorhanden. Neben lang- und mittelfristigen kommen mittlerweile auch kurzfristige Konsumgüter aus dem Ausland. Artikel haben eine immer geringere Lebensdauer, Reparaturen rechnen sich nicht - alles, um neue Nachfrage anzuregen.

René Bolz,

per E-Mail