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Die USA wollen neue "Mini-Nukes" entwickeln

Als die USA im Rahmen des Manhattan-Projekts die erste Atombombe zündeten, waren alle Zeugen dieses Ereignisses sofort überzeugt, dass "a nuclear war could never be fought on this earth without bringing disaster to all mankind".

Es scheint an der Zeit, einen weiteren Zeugen des ersten Atombombentests zu Wort kommen zu lassen, General Thomas F. Farrell, der aus zehn Kilometern Entfernung beobachtete: "Thirty seconds after the explosion came, first, the air blast pressing hard against the people and things, to be followed almost immediately by the strong, sustained, awesom roar which warned of doomsday and made us feel that we puny things were blasphemous to dare tamper with the forces heretofore reserved to The Almighty."

Zumindest einige in der militärischen US-Hierarchie scheinen doch mit diesen besser dem Allmächtigen vorbehaltenen Kräften herumspielen zu wollen. Denn was anderes ist der ins Auge gefasste Einsatz "kleiner" Kernwaffen, die nebenbei schon vor fünfzig Jahren entwickelt wurden?

D.I. Ewald Pangratz,

1130 Wien

Zur Kolumne von Christian
Ortner, 2. Februar

Die Nato kümmert sich
nicht um das Völkerrecht

Christian Ortners "Bashing" sollte sich weniger auf die EU als auf die Nato beziehen, deren Langzeitmitglied Türkei offenbar jede Freiheit eingeräumt wird, auch wenn sogar der Partner USA am Rande betroffen sein könnte.

Dieses nach der Auflösung des Warschauer Paktes völlig überflüssige Militärbündnis hat sich seit jeher zurückgehalten, undemokratische Verhältnisse und Menschenrechtsverletzungen anzuprangern. Jahrzehntelang war die Salazar-Diktatur ein willkommener Teilnehmer, beim griechischen Militärputsch hat sie nicht mit der Wimper gezuckt, dagegen völkerrechtswidrige Eingriffe in Serbien oder in Libyen wohlwollend zur Kenntnis genommen und unterstützt.

Die OSZE als zivile Friedensorganisation wird hingegen finanziell ausgehungert.

Herbert Peherstorfer,

1030 Wien

Zum Artikel von Wolfgang Liu Kuhn, 31. Jänner

Graz ist Österreichs
Hauptstadt der Verbote

Ich würde mir viele "verbotene" Städte wie Graz wünschen, und Gott sei Dank haben auch in Wien und anderen Städten etliche dieser genannten Verbote Gültigkeit. Schade übrigens, dass es nicht überall ein Verbot des Laubblasens gibt, denn dieses fällt hauptsächlich durch Lärm-, Abgas- und Gestankentwicklung auf, aber leider nur wenig durch Effizienz.

Dr. Werner Hainz,

per E-Mail

Wiederbetätigung wurde
von Behörden nicht bemerkt

Mir sind die Burschenschaften von je her unsympathisch. Allerdings ist die Hexenjagd, die mit Udo Landbauer betrieben wurde, nicht dazu geeignet, zu einer ernsthaften moralischen Vergangenheitsbewältigung beizutragen.

Fakt ist: 1996 haben ein paar Schwachköpfe ein Liederbuch mit antisemitischen Inhalten publiziert. Fakt ist, dass damals - unter den Regierungen Franz Vranitzky IV und V - ein roter Innenminister nichts davon bemerkt hat. Und seit damals bis heute haben die Behörden, die für die Untersuchung und Ahndung von Wiederbetätigungsfällen zuständig sind, nichts davon bemerkt. Das ist der eigentliche Skandal!

Hubert Thurnhofer,

1010 Wien

Die sechste Donauquerung muss kein Tunnel sein

Die Verlängerung der A22 bis zu einer eingehausten Brücke wäre eine alternative Lösung. Der über die Stadtstraße aus dem Marchfeld und über die A2 einfließende Verkehr würde sich beim Knoten Kaisermühlen dann in drei Richtungen teilen. Das Gefahrenpotenzial durch den Tankwagenverkehr spricht ebenfalls gegen eine Untertunnelung der Donau.

Max Cholewka,

per E-Mail