Zum Gastkommentar von
Friedrich Korkisch, 13. März

Zollschranken werden
den USA schaden

Da schmeißt einer Kraut und Rüben durcheinander! Ginge der Autor von einem schlichten Vergleich der Lohnstückkosten aus, würde er auf den wichtigsten Grund für den Import-Überhang in den USA stoßen. Dass trotz des niedrigen Dollars die Exporte der USA nicht steigen, sondern sinken, zeigt erst recht die mangelnde Konkurrenzkraft der industriellen Fertigung in den USA. Durch Strafzölle wird sie à la longue nur noch schwächer.

Wolfgang Pfarl,

per E-Mail

Zum Artikel von Bernd Vasari,
10. März

Wer rettet Wiens Status
als Weltkulturerbe?

Nachweislich seit 2012 (!) fordert die Unesco - mit fundierten Argumenten - Wiens Stadtregierung vergeblich auf, die maximale Bauhöhe des Hochhausprojekts am Heumarkt mit 43 Metern zu begrenzen und taugliche Stadtplanungsinstrumente zum Schutz des Weltkulturerbes bekanntzugeben. Doch wie zum Trotz und ein Milliardengeschäft vor Augen, waren David Ellensohns Grüne die treibende Kraft für diese Skandalwidmung zugunsten des Großinvestors Michael Tojner.

Und jetzt behauptet ausgerechnet Ellensohn, vom drohenden Verlust des Weltkulturerbes nichts gewusst zu haben, und winselt Tojner an, die Bauhöhe des geplanten Hochhauses zur Rettung des Weltkulturerbes zu reduzieren? In meinen Augen verlogen, niederträchtig und zutiefst beschämend!

Mag. Franz Schodl,

1120 Wien

Es steht schlecht um
die Wiener Grünen

Wenn David Ellensohn nun meint: "Es war nicht klar, dass das Weltkulturerbe damit verloren gehen würde", dann kann man nur feststellen, ein Blitzgneißer ist er nicht. So wie einige andere (nicht alle) bei den Wiener Grünen. Hoffentlich gneißen sie wenigstens angesichts der in zwei Jahren anstehenden Wahlen in Wien, dass sich die Partei mit dieser Mannschaft aussichtslos auf Grundeis befindet.

Peter Jürß,

1160 Wien