Das Maß aller Dinge im Wiener Denkmalschutz: der "Canaletto-Blick".KHM
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Dürftige Ergebnisse bei der Mathematik-Zentralmatura

Gejammert wird auf bescheidenem Niveau zur Mathematik-Zentralmatura - zu viele "Nicht genügend". Dazu beobachtend:

1.) Der Trend zu verbal ausufernden Aufgabenstellungen kommt sicherlich auch aus den Pisa-Tests. Was dort verzapft wird, ist oft auch Erwachsenen ein spanisches, soll heißen unverständliches Dorf (selbst probiert).

2.) Vor Jahren wurden in den HTL "Mathematik und angewandt Mathematik" in "Angewandte Mathematik" komprimiert, was für die Matura zu angewandten Beispielen aus dem Fachbereich verpflichtete. Das Ergebnis ist an den Ergebnissen der vergangenen Jahre abzulesen, zumal die technisch-gewerblichen höheren Lehranstalten die wenigsten Mathematik-"Nicht genügend" aufwiesen.

3.) Was wurden wir doch in unserer eigenen Schulzeit zum Beispiel mit abstrakten Zinses-Zins-Rechnungen traktiert. Hätte doch nur der Professor gefragt: "Wollen eure Eltern vielleicht ein Haus bauen und müssen dafür einen Kredit aufnehmen? Also zeige ich euch jetzt, wie man für einen aufgenommenen Baukredit mit 20-jähriger Laufzeit zu einem Zinsfuß von 5 Prozent die monatliche Rate berechnet und wieviel man schließlich insgesamt dafür in Summe bezahlt hat."

Wolfgang Riemer,

per E-Mail

Zum Artikel vom 30. Mai

Das Christentum verliert
in Europa an Bedeutung

Obwohl mir bewusst ist, dass man für eine solche Studie ein Unterscheidungskriterium braucht, ist es für einen "praktizierenden Christen" eine sehr merkwürdige Bezeichnung, weil es grundsätzlich ein Paradoxon beschreibt. Ein "nicht praktizierender Christ" ist ein Widerspruch in sich. Wer die Bibel liest und anwendet, ist entweder Christ oder eben kein Christ. Die Taufe allein bringt allenfalls Taufscheinchristen oder Namenschristen hervor, und erst durch das Leben in der Nachfolge Jesu wird man zum Christen.

Dipl. Inf. Friedrich Starp,

per E-Mail

Zum Artikel von
Christiana Zeiner, 29. Mai

Palästinenser im
gewaltlosen Widerstand

Danke für diesen Bericht über die Lage der Palästinenser im Westjordanland. Er entspricht meinen Erfahrungen dort. Olivenbäume, die dort gerodet werden, brauchen neu gepflanzt sehr lange, um Früchte zu tragen. Ich bewundere die Hartnäckigkeit dieses gewaltlosen Widerstands.