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Walter Hämmerle, 23. Juni

Jörg Mauthes Roman über
die Errettung Österreichs

Ich danke dem Autor besonders nachdrücklich für den Satz: "Gerettet wird Österreich aus höchster Not (...) nicht durch Geld, ja nicht einmal durch die Wissenschaft oder Genialität seiner Eliten. Nein, Rettung (...) erfährt dieses Land einzig und allein durch ein wunderbar geheimnisvolles Prinzip der Menschlichkeit." Der "Wiener Zeitung" ist auch für die Erinnerung an den fast vergessenen Jörg Mauthe und seinen Roman "Die große Hitze" zu danken. Wer hätte gedacht, dass dieses Werk Jahrzehnte nach seinem Erscheinen einen aktuellen Kommentar zur politischen Wirklichkeit abgeben könnte ?

Dr. Christa Sauer,

1180 Wien

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Isolde Charim, 23. Juni

Fundamentale Änderung unserer Demokratie

Österreich wurde durch Jahrzehnte zur Sozialdemokratie geformt, auch unter SPÖVP-Koalitionen. Nun gibt es eine Regierung, die sich anschickt, unser Land zukunftssicher zu machen, indem ein Umbau (da stimme ich zu) zur liberalen (oder wirtschaftsliberalen) Demokratie zügig angegangen wird. Dass das die Gewerkschaften und Linke schmerzt, ist nachvollziehbar. Die Reaktion darauf ist allerdings entlarvend: der erhobene Zeigefinger der "Wir sind die Guten!"-Moralisten.

Dr. Peter Winter,

per E-Mail

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Walter Hämmerle, 20. Juni

Kriterien zum Umgang mit Migranten und Flüchtlingen

Die Flüchtlings- und Migrationsfrage wäre einfach zu lösen, wenn politischer Wille dafür vorhanden wäre. Erstens sind die beiden Kategorien sauber zu trennen, denn es ist zwar jeder Flüchtling ein Migrant, aber nicht jeder Migrant ein Flüchtling.

Zweitens sind Rechtsnormen zur Asylfrage von der Genfer Konvention über Schengen und Dublin III bis hin zu Grenzschutz und Fremdenrecht penibel einzuhalten und richtig zu interpretieren.

Drittens sind nur solche Zuwanderer aus Drittstaaten zuzulassen, die die Mangelberufslücke schließen und den Anspruch auf einen nachhaltigen Job nachweisen können.