Leberkäse und andere
Unannehmlichkeiten

Ich teile den Unmut vieler Fahrgäste, was den Verzehr stark riechender Nahrungsmittel im öffentlichen Verkehr betrifft, und habe also nichts gegen ein "Ess- und Trinkverbot".

Allerdings erstaunt mich der Aufwand an Begleitmaßnahmen (Info-Offensive mit Durchsagen etc.), der wohl mit beträchtlichen Kosten verbunden ist. Wäre es da nicht einfacher und kostengünstiger, wieder zum altbewährten System der Schaffner zurückzukehren? Das hätte neben der Schaffung sinnvoller Arbeitsplätze den günstigen Nebeneffekt, dass sich die Fahrgäste auch insgesamt besser benehmen würden.

Würden Schaffner für mehr Sicherheit sorgen? - © apa/Robert Jäger
Würden Schaffner für mehr Sicherheit sorgen? - © apa/Robert Jäger

Laute Musik über Kopfhörer und Verschmutzung durch liegengelassene Gratiszeitungen sind nämlich mindestens ebenso störend wie Leberkäse, Kebab & Co.

Magda Novak,

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Hilfe - ja
Einreise - nein

Es geht nicht darum, dass nicht geholfen werden soll, aber die Rettung aus Seenot kann nicht den automatischen Transfer nach Europa bedeuten, überdies ohne Aussicht auf ein Asylverfahren. Hier erpressen Menschen mit dem Wunsch auf ein besseres Leben unter Einsatz desselben die Humanität Europas.

Der Ideologie der "Gutmenschen" zufolge sollte Europa alle Flüchtlinge aufnehmen. Dass dies sehr unklug ist, kann jeder selbst beurteilen.

Ernst Pitlik,

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Zum Leitartikel von Walter
Hämmerle, 19. Juli

Politiker sollen gemeinsam für das Wohl Österreichs arbeiten

Die Politik scheint ihre Aufgabengebiete und Aufträge nicht richtig einschätzen zu können. Angefangen hat es mit der Erklärung der rot-grünen Stadtregierung in Wien, die Bundesregierung zu konterkarieren, und jetzt gibt es einen Disput mit dem Bundespräsidenten.

Anstatt in kleinkarierter Parteienmanier untereinander zu streiten, sollten Politiker auf allen Ebenen die Bürger optimal vertreten und das Beste für ihr Land tun.

Mag. Martin Behrens,

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Zum Blog von Alexia Weiss,
17. Juli

Schächten als Verstoß
gegen das Gleichheitsprinzip

"Oft wird dieser Tage seitens der Politik die christlich-jüdische Tradition Europas beschworen. Dann muss aber gleichzeitig auch dafür gesorgt werden, dass Jüdinnen und Juden gemäß ihrer Traditionen leben können."

Das ist alles korrekt, aber nicht vollständig: Ich komme aus einem jüdischen Haus (mit zahlreichen Sozialdemokraten), in dem das Schächten abgelehnt wurde. Österreich ist ein Rechtsstaat, und man kann hier gemäß seiner Tradition leben, solange nicht gegen geltendes Recht verstoßen und das Gleichheitsprinzip missachtet wird.

Das Schächten tut beides, weil es Juden und Muslimen eine Ausnahme gewährt, die allen übrigen verweigert wird. Darüber hinaus ist Schächten eine Art der Tötung (durch Ausblutung bei vollem Bewusstsein), die der hier üblichen Schlachtungsweise widerspricht.

Paul Landmann,

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Zum Artikel von Robert Misik,
17. Juli

Sturheit gefährdet
demokratische Grundfeste

Die Fähigkeit, Kompromisse zu schließen, ist nichts weniger als die Grundvoraussetzung von Demokratie.

Peter Schreiner,

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