Zum Leitartikel von
Walter Hämmerle, 28. Juli

Riskantes Denken
und dessen Grenzen

Ja, ich stimme zu: "Riskant wäre es, wenn sich das eigene Denken skrupulös der Herausforderung widmen würde, die eigene Moral auf Schwächen und Defizite abzuklopfen." Aber nicht ganz zustimmen kann ich dem Satz: "Diesen Mut bringen derzeit die wenigsten auf." Ich kenne einige Menschen, die sehr viel Mut aufbringen und mit ihren von praxisbezogener Erfahrung geprägten, lösungsorientierten Projekten bei Einreichungen zu Wettbewerben keinen Stich machen, weil die Eliten es nicht wollen.

Die "Lust am riskanten Denken" wurde wohl vielen genommen - großteils wohl durch die Etablierung eines festgefahrenen Parteienstaates, der nur Schwarz-Weiß-Denken zulässt. Daher: Keine Reform in Richtung neue Aufklärung ohne Reform der demokratischen Strukturen!

Ilse Kleinschuster,

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Zum Gastkommentar von
Markus Schauta, 28. Juli

Neue Asylregeln für die aktuellen Migrationsströme

Der Artikel zeigt einmal mehr, dass an einer Reform des Asylgesetzes kein Weg vorbeiführt. Denn solange der simple Umstand ausreicht, dass man in Österreich aufhältig ist, um jahrelange staatliche Zuwendungen zu erhalten, wird der enorme Druck der internationalen Migration anhalten. Das Asylgesetz wurde für Ausnahmefälle entworfen, gegenüber der heutigen Massenzuwanderung ist es ein veraltetes und untaugliches Instrument.

Mag. Stephan Fischer,

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Die Folgen kurzsichtiger europäischer Politik

Europäische Politiker haben jahrzehntelang eine falsche Afrika-Politik betrieben. Sie haben nach Afrika Fische gesendet, statt den Afrikanern das Fischen beizubringen. Jetzt bekommt Europa dafür die Rechnung präsentiert.

Harald Kästner,

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Lehrer und ihre
politische Haltung

Natürlich dürfen Lehrer eine politische Meinung haben. Aber sie dürfen die Schüler nicht beeinflussen. Das ist der feine Unterschied!

Rudolf Faustmann,

per E-Mail