- © reuters
- © reuters

Wladimir Putin zu Gast
bei Karin Kneissl

Ich finde die Kritik am Besuch Wladimir Putins anlässlich der Hochzeit unserer Außenministerin mehr als grotesk. Was kann uns Besseres passieren, als dass einer der mächtigsten Männer der Welt als Freund unseres Landes eine solche Einladung wahrnimmt und damit auch unsere traditionell guten Beziehungen unterstreicht? Ich würde mir mehr solche Vorkommnisse wünschen, die unsere Souveränität und die Verbundenheit mit anderen Völkern festigen - nicht nur um der Wirtschaft, sondern um eines guten, friedlichen Zusammenlebens willen.

Alexander Buschenreiter,

per E-Mail

Gute Beziehungen zum
Erhalt des Friedens

Die Einladung an Präsident Wladimir Putin ist von beiden Seiten nicht nur privat, sondern ein sehr wichtiger Teil zur Erhaltung des weltweiten Friedens. In diesen Berufen ist man immer beruflich im Einsatz. Ich bin froh und dankbar, so eine Außenministerin in unserem Land zu haben.

Johann Sandler,

per E-Mail

Wien zur lebenswertesten
Stadt der Welt gekürt

Der Titel schmeichelt, aber die Wiener Stadtpolitiker, insbesondere der Bürgermeister, sollten ihn nicht nur als Lob für Erreichtes sehen, sondern sich auch der Verantwortung bewusst sein, die er impliziert. Vor allem im Bereich Kultur und Umwelt besteht ja auch einiges an Luft nach oben. Da wäre insbesondere an die Gefährdung des Weltkulturerbes durch das unsägliche Heumarkt-Projekt zu denken.

Stanislaus Fellner,

per E-Mail

Nicht für alle eine
lebenswerte Stadt

Wien ist für ausländische Diplomaten und Führungskräfte, die viel mehr verdienen als der durchschnittliche Wiener, die lebenswerteste Stadt, für alle anderen sicher nicht. Waren die Manager dieser Studie auch in allen Bezirken? Wien ist ganz sicher nicht lebenswerter geworden, sondern eher das Gegenteil. Ernst Happel hat immer gesagt, nach Wien komme er nur zum Sterben. Damals war aber Wien noch eine schöne, ruhige Stadt. Stolz brauchen wir auf diese Auszeichnung nicht zu sein.

Ernst Pitlik,

1220 Wien