Zur Kolumne von Isolde
Charim, 1. September

Die Gewalt in Chemnitz und
die Lehren der Geschichte

Am meisten betroffen gemacht hat mich das Bild mit dem ermordeten Daniel H. Weil es einen großen Krieg auslösen könnte. Nicht die Aufmärsche der verfeindeten Gruppen und die fragwürdigen Polizeiaktivitäten, nein, dieser Eine. Es gab da einmal einen gewissen Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich, dessen Ermordung immerhin einen Weltkrieg ausgelöst hat. Denken die Leute in Chemnitz, die dort aufeinander losgehen, daran? Wann hätten je Menschen aus der Geschichte gelernt? Die wäre ja nach Ingeborg Bachmann eine gute Lehrerin, aber leider mit den unaufmerksamsten Schülern.

Christine Grosser,

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Zum Artikel vom Franziska
Grillmeier, 23. August

Keine Strahlentherapie
im Westjordanland

Ich bedanke mich für diesen Einblick in die Unsäglichkeiten des palästinensischen Alltags in der Westbank und das Hoffnungszeichen, das die Hilfeleistung des Fahrers setzt. In österreichischen Medien erhält man solche Berichte äußerst selten.

Mag. Barbara Rauchwarter,

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Keine Lehrstellen
mehr für Asylwerber

Frage an jene, die sich über diese Entscheidung aufregen: Was soll bitte der Sinn dahinter sein, jemandem eine Lehrstelle zu geben (die mehrere Jahre dauert!), bevor man überhaupt weiß, ob diese Person ein Aufenthaltsrecht in Österreich bekommt? Und wenn Firmen immer wieder sagen, dass sie diese Asylwerber-Lehrlinge brauchen: Warum übernehmen dann die Firmen nicht die volle Bürgschaft und Verantwortung privat für sie?

Mag. Manuel Leitgeb,

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Klage über Mangel
an Fachkräften

Ich würde der "Wirtschaft" empfehlen, die Ausbildung wieder selbst in die Hand zu nehmen und nicht die Ausbildungskosten auf den Staat abwälzen! So bekommt man gute, firmentreue Fachkräfte.

Sam Samadhi,

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