Peter Kolba kehrt
zur Liste Pilz zurück

Obwohl Peter Kolba Partei und Parlamentsklub im Frühjahr verlassen hat, mit der Bemerkung, er wolle mit der Liste Pilz nichts mehr zu tun haben, ist er wieder da - dieses Mal als Bürgerrechte-Sprecher. Zwischenzeitlich hat Kolba den Verbraucherschutzverein (VSV) als Konkurrenz zum staatlichen Verein für Konsumenteninformation gegründet. Da bahnen sich Interessenkonflikte an, auch wenn Kolba betont, im VSV nicht operativ tätig zu sein.

Jedenfalls betreibt Kolba mit seiner Doppelfunktion direkt oder indirekt PR für den VSV und stellt ihn zugleich in ein politisches Eck - die schlechtesten Voraussetzungen für einen "unabhängigen" Verbraucherschutzverein.

Kristian Wagner,

1130 Wien

Das Ende der Zeitumstellung könnte chaotisch werden

Es ist sicher richtig, dass die zweimal jährlich vorgenommene Uhrenumstellung überlegt gehört. Aber warum schafft man sich in der leider von Kirchturmpolitiken ohnehin überforderten EU wieder einen "neuen Kirchturm"? Es ist doch Schwachsinn, wenn man jedem EU-Land anheimstellen will, ob es in Zukunft nach Sommer- oder Winterzeit leben will. Das macht doch das Chaos perfekt.

Warum führt man nicht eine wirklich repräsentative Volksbefragung im gesamten EU-Raum durch, nach welcher Zeit wir künftig leben wollen? Die Mindestbeteiligung sollte natürlich etwa 50 Prozent sein und das Ergebnis eine Zwei-Drittel-Mehrheit.

Günter Braun,

1020 Wien

Permanente Sommerzeit
wäre unsinnig

Die Zeitumstellung habe auch ich als mühsam und lästig empfunden, und ich werde froh sein, wenn sie nicht mehr vorgenommen wird. Der Verbleib bei der Sommerzeit aber wäre mir völlig unverständlich. Wenn die Sonne am höchsten steht, soll es 12 Uhr sein. Dem entspricht für Österreich die Mitteleuropäische Zeit, diese ist unsere Normalzeit.

Wenn Österreich dauernhaft bei der Sommerzeit bliebe, hieße das, die Osteuropäische Zeit zu übernehmen, obwohl Österreich eindeutig in der mitteleuropäischen Zeitzone liegt. Welchen Sinn sollte das haben?

Stefan Malfèr,

1140 Wien