Michael Ortner

Schlagzeugsolo für die Ewigkeit3


Es war an einem Frühlingstag 1969 in Atlanta, Georgia. Als Gregory C. Coleman mit seinen Bandkollegen der Winstons ins Le Fevre Studio kam, ahnte er nicht, dass er an diesem Tag Popgeschichte schreiben würde. Die sechs Musiker hatten mit "Color Him Father" bereits ein Stück aufgenommen, doch die B-Seite fehlte noch... weiter

Ein Kultsample, das in jede Plattensammlung gehört. "Amen, Brother" von den Winstons aus dem Jahr 1969. - © Wiener Zeitung, Michael Ortner



Matthias G. Bernold

Fahrradbrille mit Augmented Reality im Test: Teil 17


Teil Eins meines Test-Berichtes zum "Raptor" – der Augmented Reality-Fahrradbrille des israelischen Herstellers Everysight.

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Unboxing: So sieht die Verpackung des Raptor aus - © bernold



Alexia Weiss

Ernstl, du fehlst16


Jedes Mal, wenn ich am Campus der Kultusgemeinde im Prater nahe der U-Bahn-Station Donaumarina zu tun habe, gehe ich an einem Graffito vorbei. Nicht nur ich, jeder natürlich, es ist beim Eingang zur Sicherheitsschleuse angebracht. Darauf zu sehen: Ernst Meir Stern, so, wie er Jahre vor diesem Ort gestanden hat, bei jedem Wetter... weiter

So wird Ernst Meir Stern immer in Erinnerung bleiben: Mit seiner Kappe, seiner Pfeife, seinem Lächeln.  - © Alexia Weiss



Christa Hager

Kennen Sie Jacques Dutronc?75


Eigentlich ist es eher ungewöhnlich, dass ein Mann nur unter dem Namen seiner berühmten Frau bekannt ist. Umgekehrt ist man es ja gewöhnt. Auch heute noch. Aber in diesem Fall ist es doppelt kurios, da auch der Mann sehr prominent ist. Tatsächlich sind beide sehr bekannt, zumindest in dem Land, in dem sie berühmt wurden... weiter

Eine Single, viele Schriften, und ein fast unsichtbarer Finger. Jacques Dutronts "Les Cactus", erschienen 1966. - © Wiener Zeitung, Christa Hager



Alexia Weiss

Klimanazis und neue Juden17


Politiker und Politikerinnen kreieren immer neue Superlative. Sprache muss plakativ sein, Sprache muss es auf den Punkt bringen. So manche Wortschöpfung hinterlässt einen allerdings staunend bis unangenehm berührt. Oder wütend. Wobei Wut und Aggression wiederum die Ingredienzien des aktuellen politischen Diskurses vor allem in Zeitungsforen und... weiter

Alexia Weiss - © Paul Divjak



Francesco Campagner

Die Hit-Songs des Jahres 19684


Studentenunruhen in Rom und Paris, die Ermordung von Martin Luther King und Robert Kennedy, die Niederschlagung des Prager Frühlings: 1968 bleibt als Jahr des gesellschaftlichen Aufbegehrens und der Revolte in der kollektiven Erinnerung. Die musikalische Untermalung klingt heute teilweise allzu lieblich, war und ist aber nicht immer so... weiter

2018songs1968 - © WZ Online



Andreas Tesarik

Der weiße Wal des Übersetzers6


Zehn Jahre Arbeit, und dann war alles vergebens. 2007 hatte der Suhrkamp Verlag eine gründliche Überarbeitung der Übersetzung von James Joyces "Ulysses" initiiert, die Hans Wollschläger einst erstellt hatte, 2017 musste das Projekt nach einer Intervention von Wollschlägers Erbin gestoppt werden: Der Verlag hatte vergessen... weiter

Illustration von Raymond Bishop zur Rathjen-Übersetzung. - © Jung und Jung



Alexia Weiss

Mehr als nur ein Schnitt99


Gerät das Thema Schächten in den medialen Fokus gibt es – abseits parteipolitischer Implikationen wie aktuell – zwei Elemente, die den Diskurs stets bestimmen: Zum einen generell das Anprangern von Schlachtung und Fleischkonsum durch Vegetarier und Veganer. Das kann ich als jemand, der selbst kein Fleisch konsumiert... weiter

Rindfleisch, das von einem koscheren Fleischer in Salz eingelegt wurde, um das restliche Blut zu entfernen. - © Alexia Weiss



Matthias G. Bernold

Ghisallo: Sehnsucht nach italienischen Rädern und Pasta12


Die Wiener Fahrrad-Gastronomin Livia Palffy im "Wiener Zeitung"-Interview über die Ästhetik des Rennradfahrens, neue Statussymbole und ihre nüchterne Einschätzung, wonach fancy Radshops wenig zur Verkehrswende beitragen.
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Livia Palffy in ihrem Radshop / Restaurant



Alexia Weiss

Angriff auf die Religionsfreiheit?673


Es gibt ein paar Eckpfeiler, ohne die ein jüdisches Leben in einem Land nicht möglich ist: Dazu gehört die Brit Mila, die Beschneidung. Und dazu gehört das Schächten – also die Produktion von koscherem Fleisch. Was die Freiheitlichen in den vergangenen Jahren immer wieder mit Kampagnen, die vordergründig mit dem Tierschutz argumentierten... weiter

Hühnerfleisch bei einem Wiener koscheren Fleischhauer. - © Alexia Weiss



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