Andreas Wirthensohn

Die vom Schweigen schwere Zunge11


Am 16. September 2018 ist Ulrich Schacht gestorben. Die Nachrufe fielen eher kärglich aus, und meist wurde vor allem auf Schachts politische Haltung verwiesen, die ihn oft bedenklich weit nach rechts geführt habe. So gab er 1994 den umstrittenen Sammelband "Die selbstbewusste Nation" heraus, der als Manifest einer "Neuen Rechten" galt... weiter




Matthias G. Bernold

Bei Schnee bleiben die E-Scooter in der Garage8


Acht Fragen an Tonalli Arreola, den Country Manager des E-Scooter-Betreibers Lime. weiter

Seit September können in Wien Elektro-Roller ausgeliehen werden.  - © APAweb / Herbert Neubauer



Matthias Bernold

E-Scooter und Elefanten9


Die Ablehnung von E-Scootern ist nicht wirklich begründbar: Die Vorteile dieser Mobilitätsform überwiegen. weiter

Freitritt - Der Radblog der "Wiener Zeitung". - © Wiener Zeitung



Alexia Weiss

Der Minister irrt37


Drei Mal habe ich eben die Passage nachangehört. Aber der Inhalt des Gesagten verändert sich natürlich nicht. Kürzlich war der US-Investor George Soros zu Gesprächen mit Bundeskanzler Sebastian Kurz und Wissenschaftsminister Heinz Faßmann (beide ÖVP) in Österreich, da die von ihm finanzierte Central European University von Budapest nach Wien... weiter

Alexia Weiss - © Paul Divjak



Francesco Campagner

Mouth & MacNeal, ein Duo wie Hund und Katz4


Zu Beginn der 70er Jahre des vergangenen Jahrzehnts erlebte niederländischer Pop eine Hochblüte. Die Band Shocking Blue konnte mit "Venus" einen Nummer-1-Hit in den USA landen (in Österreich reichte es nur zu Platz 2). Nur wenig später gelang dem Duo Mouth & MacNeal mit "How do you do" ebenfalls ein Welthit... weiter

Hello-A, ein Hit von Mouth & MacNeal aus dem Jahr 1972. - © Wiener Zeitung / FC



Alexia Weiss

Es passiert nicht einfach24


Bundeskanzler Sebastian Kurz und Wissenschaftsminister Heinz Faßmann (beide ÖVP) haben in den vergangenen Tagen einer Gruppe von Holocaust-Überlebenden ein wunderbares Geschenk gemacht. Sie wurden mit allen Ehren empfangen, besuchten das Parlament, den 100-Jahre-Republik-Staatsakt in der Oper. Oskar Deutsch... weiter

Alexia Weiss - © Paul Divjak



Alexia Weiss

Ambivalentes Novembergedenken19


Wie war das Leben im Ghetto? Oskar Rosenfeld habe darauf geantwortet: "Das Essen war wie zu Jom Kippur, das Wohnen wie zu Sukkot, gekleidet waren wir wie zu Purim", zitierte Moshe Cohn von der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem am Dienstag bei einer gemeinsamen Gedenkveranstaltung des Wiener Wiesenthal Instituts für Holocauststudien (VWI) und der... weiter

Dort, wo sich heute bei Regenwetter, eine Lacke bildet, stand bis zur Pogromnacht im November 1938 der große Leopoldstädter Tempel, dessen stehen gebliebenes Seitengebäude, in dem sich heute eine jüdische Schule und eine Synagoge befinden, hier im Wasser spiegelt. - © Alexia Weiss



Alexia Weiss

Grabenkämpfe10


Elf Jüdinnen und Juden wurden in Pittsburgh, USA, von einem antisemitischen Attentäter hingemetzelt. Motiviert wurde die Tat durch seinen Zorn über die jüdische Hilfsorganisation HIAS (Hebrew Immigrant Aid Society), die heute Verfolgten der verschiedensten Ethnien und Religionen unter die Arme greift... weiter

Alexia Weiss - © Paul Divjak



Matthias G. Bernold

Ein Lastenrad voller Käse2


Im Zuge der Vorarbeiten für den neuen Fahrrad-Podcast "Reich durch Radeln" hatte ich kürzlich Gelegenheit, mit Clemens Castan und Veit Watzal vom Käse-Shop Jumi in der Lange Gasse in Wien-Josefstadt zu plaudern. Auf die beiden war ich anlässlich einer Recherche zur neuen Begegnungszone dort gestoßen... weiter

Clemens Castan und Veit Watzal vor ihrem Käse-Shop in der Lange Gasse - © M. Bernold



Alexia Weiss

Kein Opfer, sondern Kämpfer17


Die Trauer in der Wiener jüdischen Gemeinde ist groß. Viele wussten, dass er schwer erkrankt war. Viele vermissten ihn bei Veranstaltungen, zu denen er, wäre es ihm gut gegangen, selbstverständlich gekommen wäre. Und dennoch ist es dann niederschmetternd, wenn die Nachricht eintrifft, er ist nicht mehr. Nun ist es so weit... weiter

Überlebender des Holocaust und Zeitzeuge Rudolf Gelbard im November 2016. - © APAweb/APA, GEORG HOCHMUTH



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