Alexia Weiss

FPÖ, es reicht!48


Es reicht. Schon lange – aber nun wird es unerträglich. Während in Wien seit Sonntag internationale Experten und Expertinnen bei der Konferenz "An End to Antisemitism!" darüber beraten, wie Antisemitismus ein für alle Mal aus der Welt geschafft werden kann, ... weiter

Alexia Weiss - © Paul Divjak



Alexia Weiss

Gedankenlos oder antisemitisch?10


Wie oft der kleine Georgy Halpern wohl in seinem kurzen Leben dort vorüber gegangen ist, wo seit vergangenem Frühjahr am Schwedenplatz das Denkmal steht, das an ihn und weitere sechs Wiener jüdische Kinder erinnert, die in der NS-Zeit vom Kinderheim im französischen Izieu nach Auschwitz deportiert und dort ermordet wurden... weiter

Beschmierungen am Denkmal am Schwedenplatz für sieben Wiener jüdische Kinder, die in Auschwitz ermordet wurden. - © Alexia Weiss



Alexia Weiss

Liebe SPÖ, warum erst jetzt?26


Ja, wenn es um Statements gegen Antisemitismus, um das Zeigen von Haltung im Sinn von NS-Gedenken geht, hat sich die SPÖ in den vergangenen Jahren immer mehr als korrekt verhalten. Ob in Reden am Heldenplatz – am 27. Jänner (internationaler Holocaustgedenktag) oder am 8. Mai (Tag der Befreiung) – als auch bei... weiter

Alexia Weiss - © Paul Divjak



Alexia Weiss

Von wegen Alarmismus11


Ich habe noch die Stimmen im Ohr: Die Regierung sei demokratisch gewählt. Man könne doch nicht auf die Straße gehen, wenn sich eben eine Mehrheit der Bevölkerung für ÖVP und FPÖ entschieden hätten. Man solle die neue Wenderegierung einmal arbeiten lassen. Es sei ja immer noch Zeit zu protestieren, sollten Beschlüsse fallen, die zu kritisieren seien... weiter

Alexia Weiss - © Paul Divjak



Alexia Weiss

"Bevor wir alle erschossen werden ..."10


Heute gäbe es wohl keinen letzten Brief mehr. Heute würde man seine Liebsten anrufen, ein Mail schreiben, noch hastig eine WhatsApp-Nachricht schicken. Wenn man sein Smartphone zur Hand hat. Ja, wenn. Wenn es einem nicht vorher abgenommen wurde, wie auch die Nationalsozialisten jenen, die sie gedachten, zu ermorden... weiter

Es ist leichter, sich an Einzelne zu erinnern als an sechs Millionen Menschen auf einmal. - © Alexia Weiss



Alexia Weiss

IKG kaschert FPÖ nicht15


Kaschern: Dieser Begriff bezeichnet das Koschermachen von Dingen, wie zum Beispiel von Kochtöpfen oder Geschirr. Im übertragenen Sinn verwendet man das Wort aber auch dafür, wenn man jemanden als in Ordnung, eben als koscher bezeichnet. Dienstag Abend beschloss der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG) Wien... weiter

Eingang zur Israelitischen Kultusgemeinde Wien in der Seitenstettengasse. - © Alexia Weiss



Alexia Weiss

Wenn Erinnerung verblasst9


"Die letzten Zeugen" hieß eine beeindruckende Burgtheaterproduktion, für die Doron Rabinovici und Matthias Hartmann erstmals 2013 die Erinnerungen von Holocaust-Überlebenden auf die Bühne brachten und diese anschließend selbst mit ein paar Worten vor das Publikum traten. Inzwischen sind ein paar der damals Mitwirkenden bereits verstorben: Ari Rath... weiter

Alexia Weiss - © Paul Divjak



Alexia Weiss

1938/201844


Das Gedenkjahr 1938/2018 wirft seine Schatten voraus und ich versinke in der Lektüre einschlägiger Texte, in Gesprächen mit noch lebenden Zeitzeugen oder ihren Nachfahren. Dabei gibt es die immer wiederkehrenden Momente: Das Nicht-glauben-Wollen, dass es einen auch treffen könnte. Damals. Weil man im Ersten Weltkrieg gekämpft hatte und verwundet... weiter

Wie viele Zeremonien es im kommenden Gedenkjahr wohl vor dem Mahnmal von Rachel Whiteread am Judenplatz geben wird? - © Alexia Weiss



zurück zu Blogs   |   RSS abonnieren


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. Sprengt Italien jetzt den Euro?
  2. Zurück zur guten alten Ordnung
  3. Schnucki fährt im Froschi vor
  4. Ein Frauenvolksbegehren gegen Frauen
  5. Gibt es eine grüne Zukunft?
Meistkommentiert
  1. Ein Frauenvolksbegehren gegen Frauen
  2. Verhüllte Missverständnisse
  3. Sprengt Italien jetzt den Euro?
  4. Eine Worthülse mit Nebensinn
  5. Blaue Worte und Taten

Werbung




Werbung