• vom 24.11.2014, 13:18 Uhr

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Update: 24.11.2014, 22:24 Uhr

FPÖ

Steuern runter, und zwar jetzt




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Von Heinz-Christian Strache

  • Parlament
  • Den Familien muss mehr Netto vom Brutto bleiben.

Heinz-Christian Strache ist Klubobmann der FPÖ.

Heinz-Christian Strache ist Klubobmann der FPÖ. Heinz-Christian Strache ist Klubobmann der FPÖ.

Eine Steuerreform, die diesen Namen auch verdient, ist unumgänglich. Wir müssen Österreich gerechter machen, indem wir steuerliche Ungerechtigkeiten beseitigen. Ziel muss es sein, den fleißigen Mittelstand und die österreichischen Familien deutlich zu entlasten. Leistung muss sich wieder auszahlen. Das Steuersystem muss einfacher und gerechter werden. Den Menschen muss mehr Netto vom Brutto bleiben.

Die FPÖ hat unter diesen Zielvorgaben daher ein Konzept zur Steuerreform entwickelt unter Federführung unseres Finanzsprechers DDr. Hubert Fuchs, eines anerkannten Experten im Steuer- und Finanzrecht.


Erster wesentlicher Punkt ist für uns, dass es zu keinen Steuererhöhungen und neuen Steuern wie Vermögensteuer beziehungsweise vermögensbezogene Steuern, Erbschafts- und Schenkungssteuern kommen darf. Wir zahlen ohnehin schon zu viel Steuern beziehungsweise Abgaben. Jede neue Steuer ist daher in Wahrheit eine Faymann-Steuer und nichts anderes. Die Misswirtschaft mit immer neuen Einnahmen finanzieren zu wollen, ist der falsche Weg. Man muss die Misswirtschaft abstellen, dann braucht man auch keine neuen Einnahmen.

Zweitens braucht es eine Entlastung der Lohnsteuerzahler (Arbeitnehmer und Pensionisten), weil es nicht sein kann, dass die Leistungsträger, und zwar sowohl die Aktiven als auch die Ehemaligen, in einem immer größeren Ausmaß bestraft werden.

Mit einer Senkung der Tarifstufen ist es notwendig, gleichzeitig den Raubzug durch die kalte Progression auszuschalten. Und daher ist eine regelmäßige Anpassung der Tarifstufen unumgänglich.

Unbedingt nötig ist eine Senkung des Eingangssteuersatzes auf 25 Prozent und eine Reform des Einkommensteuer-Tarifs.

Besonders wichtig ist eine stärkere steuerliche Berücksichtigung der Familie mit Kindern. Das Existenzminimum von Familien mit Kindern darf nicht besteuert werden. Man darf die Familie nicht als Ansammlung von unabhängigen Individuen betrachten, sondern muss sie als eine wirtschaftliche Einheit sehen. Weiters braucht es eine Entlastung der Pendler, die Reduktion der Sozialabgaben im unteren Einkommensbereich, ein Stopp der Enteignung der Sparer durch die Besteuerung von Scheingewinnen, eine Entlastung der Klein- und Mittelbetriebe, der Schutz heimischer Arbeitsplätze.

Wir wollen auch die Abschaffung von Bagatellsteuern, die Schließung von Besteuerungslücken und Streichung von ungerechtfertigten Steuerprivilegien, Einschränkungen bei der Gruppenbesteuerung, die Streichung der Steuerprivilegien von Privatstiftungen, Bekämpfung des Steuerbetruges und der Steuerhinterziehung, die Trockenlegung der Steueroasen und eine Neukodifizierung des Einkommensteuergesetzes.

Menschen arbeiten, um zu leben, und leben nicht nur, um zu arbeiten. Wir setzen uns dafür ein, dass vom Einkommen genug zum Auskommen übrig bleibt.

Arbeitnehmer sind die Stützen der Wirtschaft. Sie brauchen mehr Leistungsgerechtigkeit, Verteilungsgerechtigkeit und soziale Sicherheit.

Die genauen Details zu diesen Plänen finden Sie auf unserer neuen Website www.steuernrunter.at.




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FPÖ, Parlament

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Dokument erstellt am 2014-11-24 18:23:03
Letzte Änderung am 2014-11-24 22:24:04


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