• vom 03.11.2017, 10:25 Uhr

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Der Klimawandel betrifft uns alle




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Von Lee Ying-yuan

  • Die Inselnation Taiwan kommt ihrer Aufgabe als verantwortungsbewusstes Mitglied der internationalen Gemeinschaft im Kampf gegen die Erderwärmung und Naturkatastrophen nach.

In Taiwan sind Überflutungen leider keine Seltenheit. Foto: afp

In Taiwan sind Überflutungen leider keine Seltenheit. Foto: afp

Lee Ying-yuan ist Umweltminister von Taiwan. Von 6. bis 17. November findet in Bonn eine Konferenz zum Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (United Nations Framework Convention on Climate Change - UNFCCC) statt. Foto: CC/Minizest

Lee Ying-yuan ist Umweltminister von Taiwan. Von 6. bis 17. November findet in Bonn eine Konferenz zum Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (United Nations Framework Convention on Climate Change - UNFCCC) statt. Foto: CC/Minizest Lee Ying-yuan ist Umweltminister von Taiwan. Von 6. bis 17. November findet in Bonn eine Konferenz zum Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (United Nations Framework Convention on Climate Change - UNFCCC) statt. Foto: CC/Minizest

Der Klimawandel ist eine wissenschaftliche Tatsache, seine Auswirkungen sind weltweit deutlich spürbar. Er bedroht unsere Gesundheit, die Regionen, in denen wir leben, und die Nachhaltigkeit unseres sozioökonomischen Systems.

Taiwan ist eine Inselnation und somit den schlimmsten Auswirkungen der klimatischen Veränderung extrem ausgesetzt. In den ersten Junitagen fiel in den bergigen Gebieten rund um die Stadt Kaohsiung im Süden des Landes insgesamt mehr als 1446 Millimeter Starkregen. Daraufhin litt der Norden Taiwans Anfang August an einer Hitzewelle mit anhaltenden Temperaturen von mehr als 37 Grad Celsius, womit alle Hitzewellen der vergangenen 100 Jahre übertroffen wurden. Der Klimawandel betrifft eindeutig jeden Winkel der Erde.


Früher eine Müllinsel, heute ein Vorbild beim Recycling
In Hinsicht auf globale Appelle tut Taiwan sein Bestes, um im Einklang mit dem Abkommen von Paris gegen den Klimawandel anzukämpfen. Bis 2050 sollen die CO2-Emissionen auf die Hälfte der Werte des Jahres 2005 reduziert werden. Taiwans langjährige Bemühungen um verbessertes Recycling und Abfallreduktion finden international bereits Beachtung. Im Mai 2016 veröffentlichte das "Wall Street Journal" einen Bericht mit dem Titel "Taiwan - Genies der Abfallentsorgung". Darin wurde darauf hingewiesen, dass das in der Vergangenheit als Müllinsel bezeichnete Taiwan inzwischen eine Vorbildfunktion beim Recycling übernommen hat.

Durch bilaterale Vereinbarungen und multilaterale Kooperationen ist Taiwan seit langer Zeit still und leise dabei, seiner Aufgabe als verantwortungsbewusstes Mitglied der internationalen Gemeinschaft nachzukommen. Gerne ist Taiwan bereit, seine Erfahrungen und Kenntnisse im Bereich des Umweltschutzes mit anderen Ländern zu teilen, besonders mit solchen, die in diesem Bereich dringend Hilfe benötigen.

Taiwan möchte gerne mit seiner grünen Energiepolitik, seiner grünen Industrie und seinen grünen Arbeitsplätzen seinen Teil dazu beitragen, die Herausforderung des Klimawandels in Angriff zu nehmen.




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Dokument erstellt am 2017-11-03 10:29:09


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