Ernest G. Pichlbauer

Personalbedarfs-Berechnungen des Krankenhauses Nord29


Der Wiener Krankenanstaltenverbund (KAV) behauptet, von 405 bedarfsnotwendigen Arztstellen im Krankenhaus Nord (KH Nord) seien fast alle besetzt. Die Ärztekammer meint, 405 sind zu wenig, es müssten 506 Stellen sein. Beide beziehen sich auf eigene Berechnungen. Beeindruckend, wie weit da die Schere auseinandergeht... weiter

Dr. Ernest G. Pichlbauer ist unabhängiger Gesundheitsökonom und Publizist.



Friedbert Ottacher

Das Ende der klassischen Entwicklungshilfe?21


Den Menschen und Institutionen, die Entwicklungsprojekte in Afrika umsetzen, weht hier wie da ein rauer Wind entgegen. Es mehren sich die Stimmen, die eine Abschaffung der Entwicklungszusammenarbeit fordern. Sie hätte die Länder des Südens in Abhängigkeit gehalten, zur Passivität erzogen und wenig bewirkt, so das Argument... weiter

Friedbert Ottacher hat mehr als 20 Jahre Erfahrung als Berater für Entwicklungszusammenarbeit in Afrika und lehrt unter anderem an der TU Wien, der Donauuniversität Krems und der Universität Innsbruck. Er ist gemeinsam mit Thomas Vogel Autor des Buches "Entwicklungszusammenarbeit im Umbruch: Bilanz-Kritik-Perspektiven". (www.ottacher.at)



Werner Stanzl

Spiel auf Zeit im Lichte eines Masterplans9


Nach Logik derer, die von der Diktatur der Konzerne sprechen - und das sind nicht wenige und gewichtig sind sie auch -, war das ganze Brexit-Geplänkel bisher nur ein Sammelsurium von Vorrundenspielen. Amusing, aber nicht wirklich ernst. Richtig heiß würde es erst jetzt. Nach dieser Lesart war das Nein von Westminster zum Deal von Premierministerin... weiter

Wie hörig ist die deutsche Politik gegenüber ihren auf die Seite der Konzerne gewechselten Vorgängern (Kanzlerin Angela Merkel auf einem Archivbild mit Gerhard Schröder und Joschka Fischer)? - © afp/Feferberg



Karl Pangerl

Durch die Angst zur Freiheit1


Noch nie gab es - keineswegs nur in Europa - statistisch gesehen solchen Wohlstand, und gleichzeitig fühlen sich so viele bedroht, als Verlierer, als Opfer. Von außen wirken übermächtig scheinende Kräfte auf Gemeinschaften ein: Klimawandel, Globalisierung, Macht- und Wirtschaftsinteressen von Großmächten und Konzernen... weiter




Alexander Putzendopler

Der Zwang zur Freiheit34


"Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des anderen beginnt." Dieser Sinnspruch von Immanuel Kant ist allgemein bekannt, sein innerer Sinn leicht verständlich. Doch wie handhabt es die Allgemeinheit, wie handhabt es der Einzelne mit dessen Umsetzung? Die Frage des Rauchverbotes, das jüngst wieder Thema eines Volksbegehrens war... weiter

Alexander Putzendopler ist selbständiger Rechtsanwalt in Wien. Der vorliegende Gastkommentar ist auch im MKV-Magazin "Couleur" erschienen. - © David Faber



Ernst Smole

Vorsicht vor Patentrezepten von "Experten"7


Die Schuleinschreibungen sind in vollem Gange. Die Elternerwartung an die Volksschule? "Kein Ärger" steht auf der Wunschlisten weit oben. Dass die Kinder "etwas lernen", gilt als selbstverständlich, ist aber lehrerindividuell in unterschiedlichem Maße der Fall. Den aussagekräftigsten Blick darauf, was ein Klassenlehrer in der Volksschule leistet... weiter

Ernst Smole war Berater mehrerer Bildungsminister und koordiniert ein rund 50-köpfiges multidisziplinären Team, das am "Unterrichts:Sozial:Arbeits- und Strukturplan für Österreich 2015 - 2030" arbeitet (www.ifkbw-nhf.at). Alle Beiträge dieserRubrik unter:www.wienerzeitung.at/gastkommentare



Bruno Rossmann

Die Erbschaftssteuer und die Milliarden für die Zukunft11


Die SPÖ hat offenbar die Erbschaftssteuer aufgegeben. Als Begründung nennt Parteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner, dass aufgrund der guten Konjunktur jetzt nicht der richtige Zeitpunkt für deren Einführung sei. Ich halte diesen Verzicht auf Verteilungspolitik - und sei er nur vorübergehend - für völlig verfehlt... weiter

Bruno Rossmann ist Klubobmann der Liste Jetzt. Jeden Dienstag lesen Sie an dieser Stelle den Kommentar eines Vertreters einer Parlamentspartei.



Andreas Raffeiner

Wer Mauern baut, kann keine Brücken schlagen3


Dass US-Präsident Donald Trump lieber poltert als verhandelt, ist im Grunde nichts Neues. Doch er ist darüber hinaus auch ein wahrer Meister, wenn es darum geht, die Zustände an der Grenze zu Mexiko zu verzerren oder zu seinem Vorteil zu manipulieren. So wollte er in einer TV-Ansprache alle Mitbürger von der Dringlichkeit einer Grenzmauer gegenüber... weiter

Andreas Raffeiner befindet sich im Doktoratstudium Geschichte an der Universität Innsbruck und lebt als freiberuflicher Redakteur, Rezensent und Referent in Bozen.



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