• vom 01.01.2016, 16:20 Uhr

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    Einwanderung - hier ein Bub aus dem Irak - kann die überalternde Bevölkerung Europas verjüngen. - © ap/Santi Palacios

    Einwanderung - hier ein Bub aus dem Irak - kann die überalternde Bevölkerung Europas verjüngen. © ap/Santi Palacios



    Migrationsströme als
    Chance für die Zukunft

    Zurzeit wandert eine große Zahl von hochqualifizierten Fachkräften aus dem Orient und aus Afrika ein. Wie uns unsere Eliten versichern, wird Europa von deren Wissen, Können und Leistungsbereitschaft enorm profitieren.


    Die Eingewanderten lösen auch das Problem der Überalterung unserer Gesellschaft, jedenfalls bis sie selber alt geworden sind. Für die Zukunft Europas - und somit auch Österreichs - darf eine in jeder Hinsicht sehr positive Entwicklung erwartet werden. So schaut’s doch aus.

    Alex Grendelmeier,

    Eine Greißlerei wie früher einmal . . .

    Eine Greißlerei wie früher einmal . . .© apa/Andreas Troescher Eine Greißlerei wie früher einmal . . .© apa/Andreas Troescher

    per E-Mail

    Die "Völkerwanderung"
    ist Arbeitsmigration

    Drei Dinge sind geschehen, und noch unangenehmere werden in absehbarer Zeit geschehen.

    Man suchte erstens Billiglohnkräfte und hat zweitens nach einem kurzen Screening erkannt, dass die Erwartungen enttäuscht wurden. So hieß es in einem deutschen Bulletin unverblümt: Man müsse fünf Jahre Ausbildungskosten kalkulieren, um etwa drei Prozent der Schutzsuchenden in den Billiglohnsektor einzureihen. Es sind keine "Völker gewandert", sondern "Billigkräfte".

    Drittens ist auch die andere Seite enttäuscht: Man versprach sich Wunder in Deutschland, die es nicht gab, als man dann endlich dort war. Was sah man wirklich? Dass man eingezäunt und abgeschottet in Lagern, Abrisshallen und ausgemusterten Bürohäusern frieren muss und die Willkommenskultur in Wirklichkeit darin besteht, dass mitgeteilt wird, man werde abgeschoben.

    Werner Faymann und Angela Merkel müssen erkennen, dass sie sich "ein Ei gelegt" haben, das sie nicht hinunterschlucken können. Sie werden demnächst gehen, und nachkommen werden die nationalkonservativen Wölfe im Schafspelz.

    Paul Landman,

    per E-Mail

    Lokale Greißler statt
    noch mehr Supermärkten

    Die drei nicht innovativen Lebensmittelriesen wachsen und bauen um die Wette. Täglich lesen wir von verlassenen Ortskernen, von verfehlten Raumordnungen, von aufgelassenen Postämtern, von verwaisten Polizeistationen, von der Suche nach einem Gemeindearzt.

    442 Gemeinden in Oberösterreich, davon hunderte verlassene Ortskerne alleine in Oberösterreich! Und darauf reagiert kein Lebensmittel-Tycoon? Wie wäre es mit einer kleinen Krämerei in jedem Ortskern, mit bloß drei Käsesorten, drei Wurstsorten, einem Joghurt, ganz puristisch mit Reis, Mehl, Eiern, Zucker, Äpfeln, Birnen, Salat, Tomaten und Paprika? Wir brauchen keine Papayas, keine Dörrpflaumen aus Kalifornien. Wir brauchen ein Lebensmittelgeschäft am Marktplatz.

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    Dokument erstellt am 2016-01-01 16:23:08


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