• vom 10.11.2017, 16:44 Uhr

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Auch ein Hirscher ist kein Wunderwuzzi




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Von Tamara Arthofer


    Tamara Arthofer ist Sport-Ressortleiterin.

    Tamara Arthofer ist Sport-Ressortleiterin. Tamara Arthofer ist Sport-Ressortleiterin.

    Fährt er oder fährt er nicht? Seit Wochen beschäftigt sich die wintersportaffine Öffentlichkeit mit der Frage nach dem Zeitpunkt des Comebacks von Marcel Hirscher, er selbst hat sie nun nach einem letzten Training auf der Reiteralm am Freitag beantwortet: Ja, Hirscher geht nicht einmal drei Monate nach seinem Knöchelbruch und nur einen Monat nach seinem ersten Schneetraining am Sonntag beim Slalom in Levi an den Start. Doch anstatt dass die Diskussionen damit beendet sind, sprießen schon die nächsten Spekulationen: Welche Platzierung wird er wohl einfahren? Ist der Überdrüberfahrer der vergangenen Jahre möglicherweise gar in der Lage, um den Sieg mitzufahren? Er selbst sagt über seine Erwartungshaltung an das erste Rennen: "Mir geht es in Levi nicht um die Platzierung, sondern darum, unter Wettkampfbedingungen zu bestehen. Das wäre im Moment ein großer Erfolg für mich und mein gesamtes Team." Das ewige Understatement, für das der sechsfache Gesamtweltcupsieger bekannt ist, mag manchmal enervierend sein, in diesem Fall tut Hirscher aber gut daran, die Erwartungen zu dämpfen. Zu Beginn einer Saison - nach der Absage des Riesentorlaufs in Sölden ist es diesmal sogar das erste Herrenrennen überhaupt - gibt es stets zu viele Unwägbarkeiten für alle Fahrer, und wenn man gerade erst wie er eine schwere Verletzung hinter sich gebracht hat, gilt das umso mehr.

    Freilich weiß jeder, der den Ehrgeiz des Salzburgers kennt - der ist schließlich nicht minder ausgeprägt als sein Hang zur Bescheidenheit in seinen öffentlichen Aussagen -, dass Hirscher selten ein (Technik-)Rennen bestreitet, um es mit Ach und Krach in den zweiten Durchgang zu schaffen. Wunderdinge sollte man sich aber auch von ihm nicht erwarten.





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    Dokument erstellt am 2017-11-10 16:47:04


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