• vom 12.02.2018, 16:29 Uhr

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Update: 12.02.2018, 16:44 Uhr

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    Fünf Autobrücken führen bisher in Wien über die Donau. fotolia/Creativemarc

    Fünf Autobrücken führen bisher in Wien über die Donau. fotolia/Creativemarc

    Eine weitere Donauquerung zur Entlastung der Tangente

    Die Diskussion um eine sechste Donauquerung wird nunmehr seit zirka zwanzig Jahren mit unterschiedlicher Intensität geführt. Bei der Beantwortung der Frage "Welche Funktionen sollte eine solche haben?" fehlt aus meiner Sicht neben soziologischen, wirtschaftlichen oder verkehrspolitischen eine der wichtigsten, nämlich die der Alternative zur bestehenden Süd-Osttangente.


    Wenn diese, aus welchen Gründen immer, nicht vollständig zur Verfügung steht, hat das auf Wien und das Umland gravierende Auswirkungen. Eine derart hochfrequentierte Verkehrsader ohne leistungsfähige Alternative zu betreiben, wie es in Wien derzeit der Fall ist, wäre langfristig sicher kurzsichtig und riskant. Die hauptsächlich aus Brücken bestehende Südosttangente zwischen Kaisermühlen und Laaerberg mit einer Frequenz von durchschnittlich 170.000 Fahrzeugen pro Tag ist die meistbefahrene Autobahn Österreichs. Sie hat ein Alter von bald fünfzig Jahren. Unbeschadet regelmäßiger Prüfungen dieser Bücken sowie dementsprechender Instandhaltungen kann ihre immerwährende Gebrauchstauglichkeit nicht garantiert werden.

    Das Risiko für Schäden, die größere Reparaturmaßnahmen notwendig machen, wird naturgemäß zufolge des fortgeschrittenen Alters der Bauwerke wahrscheinlicher. Auch mit abschnittsweisem Neubau von Tragwerken ist in den kommenden Jahrzehnten zu rechnen. Das baldige Bereitstellen einer gleichwertigen Alternative zur Südosttangente erscheint aus dieser Sicht daher unausweichlich.

    D.I. Walter Hufnagel,

    per E-Mail

    Eine versäumte Chance in der Wiener Verkehrspolitik

    Bei der Diskussion um den Lobautunnel steht einmal mehr der motorisierte Individualverkehr im Mittelpunkt - verständlich, da davon wesentlich mehr Menschen betroffen sind als vom Gütertransport. Letzterer ist jedoch von erheblicher Bedeutung für die Belastung etwa der Südosttangente.

    Als Vereinigung, die sich dafür einsetzt, möglichst viele Gütertransporte von der Straße auf die Bahn oder das Binnenschiff zu verlagern, muss seitens CombiNet leider festgestellt werden, dass dies derzeit praktisch nur an Terminals, die beide südlich der Donau errichtet beziehungsweise ausgebaut wurden, möglich ist. Dies bedingt ein starkes donauquerendes Güteraufkommen, das oft im Stau steckt.

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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
    Dokument erstellt am 2018-02-12 16:32:21
    Letzte ─nderung am 2018-02-12 16:44:21



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