• vom 23.11.2018, 16:53 Uhr

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Leserbriefe

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    © apa/Roland Schlager © apa/Roland Schlager

    Die Parlamentsfraktion
    rund um Peter Pilz

    Vermutlich schwant Peter Pilz, der in zwei Monaten den in Österreich üblichen Pensionierungszeitpunkt des 65. Geburtstags erreichen wird, und seinem siebenköpfigen Gefolge im Nationalrat schon mit der selbstgewählten Bezeichnung "Jetzt", dass ihrer politischen Gruppierung kein sehr langes Dasein beschieden sein wird - wie es ja auch beim Liberalen Forum, beim BZÖ und beim Team Stronach - drei ebenfalls im besonderen Maße auf je eine einzige Person (Heide Schmid, Jörg Haider, Frank Stronach) zugeschnittenen Bewegungen - der Fall war.


    © afp/Mohid Rafsan © afp/Mohid Rafsan

    "Erfangen" sich die Grünen im Laufe des Jahres 2019 wieder, dann wandern die Wählerinnen und Wähler der Liste dorthin zurück, woher sie im Herbst 2017 gekommen sind. Sonst dürfte der erste kritische Punkt während der Wahlkampagne um die Neubesetzung des Wiener Gemeinderats erreicht werden. Immerhin dauert bis dahin "Jetzt" doch etwa anderthalb Jahre.


    Dr. Franz Rader,

    1070 Wien

    Die Debatte um das Kopftuch muslimischer Frauen

    Es stellt sich die Frage, warum die Islamische Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) so starr auf dem Kopftuch beharrt: Bei allen Diskussionen wird betont, dass das Tragen einer das Haar bedeckenden Kopfbedeckung im Koran nicht zwingend vorgeschrieben ist, weder für Frauen noch für junge Mädchen. Trotzdem "sollen" sie es tragen - womöglich "freiwillig".

    Für mich ist das eine Doppelzüngigkeit. Warum wird trotz aller Widrigkeiten, die sich für die Frauen daraus ergeben, nach wie vor so strikt auf dieser uralten, überholten, in der heutigen Zeit sinnwidrigen Tradition beharrt? Wem nützt es, wenn Muslimas ihr Haar bedecken? Nur wenige Muslime zwingen ihre Frauen und Töchter dazu, sie werden vielmehr mit subtilen Methoden dazu gebracht, das Kopftuch "freiwillig" zu tragen.

    Im 21. Jahrhundert und in unserer Klimazone entbehrt das Tragen eines Kopftuches jedes vernünftigen Grundes. Warum kann die IGGÖ das nicht öffentlich zugeben und damit der ganzen Diskussion die Grundlage nehmen?

    Elisabeth Nevyjel,

    1180 Wien




    Schlagwörter

    Leserbriefe, Peter Pilz, Kopftuch

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    Dokument erstellt am 2018-11-23 17:04:36


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