• vom 26.11.2018, 19:35 Uhr

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Leserforum: Glocknerregion, Sozialsystem, CDU, Lithium










    Österreichs höchster Berg, der Großglockner, sollte zum Welterbe gehören. - © apa/Ruedi Homberger/Kurt Stüwe

    Österreichs höchster Berg, der Großglockner, sollte zum Welterbe gehören. © apa/Ruedi Homberger/Kurt Stüwe

    Zum Gastkommentar von Christian Schuhböck, 22. November

    Die Glocknerregion muss Unesco-Weltnaturerbe werden

    Längst verdient die Glocknerregion, als Unesco-Weltnaturerbe anerkannt zu werden! Die Bewahrung des größte Naturschutzgebietes im Alpenraum verdanken wir Albert Wirth (1874 bis 1957), der inspiriert vom Naturschutzgedanken des Yellowstone-Nationalparks den Großglockner und seine Umgebung vor touristischen Wahnideen schützen wollte, ihn kaufte und 1918 dem Alpenverein schenkte.

    Über die 1935 eröffnete Großglockner-Hochalpenstraße rollen pro Jahr 270.000 Fahrzeuge mit einer Million Besucher. Die Straße allein unter Unesco-Schutz zu stellen, ist kein ökologisches Ziel. Alliance for Nature mahnt zu Recht ein, die Republik Österreich möge ein Zeichen echten Naturschutzes setzen und erst die Eintragung des Nationalparks Hohe Tauern als Unesco-Weltnaturerbe beantragen und in einem zweiten Schritt die Großglockner-Hochalpenstraße hinzunehmen.

    Maria Ranacher, per E-Mail

    Zum Leitartikel von Walter Hämmerle, 22. November

    Das Sozialsystem braucht genügend Beitragszahler

    Das Sozialsystem basiert auf Versicherungsmechanismen, was bedeutet, dass man bei Zahlung regelmäßiger "Prämien" gegen Arbeitslosigkeit, Krankheit und Altersarmut abgesichert ist. Diese Grundidee kann nur in einem geschlossenen System funktionieren und ist primär für jene da, die im Sinne des Reziprozitätsprinzips auch Beiträge geleistet haben. Wenn immer weniger Menschen einzahlen und sich umgekehrt immer mehr Menschen ohne Einzahlung aus dem Topf bedienen, kippt das System.

    Massenmigration und eine offene Gesellschaft mit bedingungslosem Grundeinkommen für alle sind nicht kompatibel mit den Grundsätzen des Sozialstaates, sondern korrodieren ihn. Österreich ist zwar eine Exportnation, und die allfällige Ausfuhr der Mindestsicherung in die ganze Welt wird sicher zum globalen Erfolgsprodukt, aber gleichzeitig ein kolossales Eigentor.

    Mag. Martin Behrens, 1230 Wien

    Zum Artikel vom 21. November

    Lithium gehört nicht zu den "Seltenen Erden"

    Zum zweiten Mal innerhalb weniger Wochen wird Lithium als "Seltene Erde" bezeichnet.

    Lithium gehört zu den Alkalimetallen. Es ist das Element mit der drittkleinsten Ordnungszahl und dementsprechend von geringer Dichte. Es ist relativ selten, hat deshalb aber mit den "Metallen der Seltenen Erden" - wie die korrekte Bezeichnung lautet - nichts zu tun. Bei Letzteren handelt es sich um eine Gruppe wesentlich schwererer Elemente (Scandium, Yttrium sowie die Lanthanoide).

    Gerhard Menzl, 1080 Wien

    Die CDU erneuert sich nach der Merkel-Ära

    Seit Angela Merkel ihren Verzicht auf eine weitere Kandidatur zum Parteivorsitz erklärt hat, entwickelt sich die CDU in einem geradezu atemraubenden Tempo wieder zu einer Volkspartei. Es wird offen auch über heikle Themen wie Flucht und Asyl diskutiert, als hätte man im CDU-Haus die Fenster weit aufgerissen, um den Mief der gefühlten "tausend Merkel-Jahre" endlich auszulüften.

    Alfred Kastner, D-92637 Weiden





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    Copyright © Wiener Zeitung Online 2019
    Dokument erstellt am 2018-11-26 16:46:29
    Letzte Änderung am 2018-11-26 17:11:02


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