• vom 28.11.2018, 15:43 Uhr

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    Am Montag hielten die Mitarbeiter der ÖBB einen Warnstreik ab. - © apa/Barbara Gindl

    Am Montag hielten die Mitarbeiter der ÖBB einen Warnstreik ab. © apa/Barbara Gindl

    Die Lohnforderung der Eisenbahner ist übertrieben

    Die ÖBB-Infrastruktur hat derzeit mehr als 20 Milliarden Schulden, die jährlichen Ausgaben für die Erhaltung der Eisenbahn sind bedeutend höher als das Budget für das Bundesheer und die Polizei zusammen, die Zuschüsse für die Bahn betragen heuer 5,2 Milliarden Euro: keine besonders günstige Wirtschaftslage der ÖBB.


    Warum sollte die Gehaltsverbesserung höher ausfallen als bei Polizisten, Soldaten oder Pflegerinnen? Die Beamten bekommen eine sozial gestaffelte Gehaltserhöhung zwischen 2,51 Prozent für die hohen und 3,45 Prozent für die niedrigen Einkommen. Somit erscheint mir ein durchschnittliches Gehaltsplus für Eisenbahner von zirka 3 Prozent als ausreichend. Die Gremien der Eisenbahner- und Dienstleistungsgewerkschaft Vida fordern jedoch eine Gehaltserhöhung von 4,5 Prozent und eine Einmalzahlung von 1000 Euro für das fahrende Personal der ÖBB und der diversen Privatbahnen. Obwohl der Gewerkschaft ein "substanziell verbessertes Angebot" vorgelegt wurde, hielt sie am angekündigten Warnstreik fest.

    Kurt Gärtner,

    4600 Wels

    Zur Kolumne von Isolde Charim, 24. November

    Der EuGH kippt Regelungen
    zur Mindestsicherung

    Wenn jeden Tag etwa 16.000 Personen (wie zuletzt 2015) die Grenze überschreiten und davon etwa 10 Prozent bei uns in das Sozialsystem einwandern, dann ist die Mindestsicherung innerhalb kurzer Zeit nicht mehr finanzierbar.

    Es stellt sich also die Frage: Mindestsicherung für alle abschaffen oder gewisse Gruppen bevorzugen? Die jetzige Bundesregierung ist offenbar der Meinung, dass jenes Geld, welches von Österreich erwirtschaftet wurde, in erster Linie den Österreichern zusteht. Der Europäische Gerichtshof ist anderer Meinung. Die letzte Konsequenz ist also die Nivellierung nach unten. Dies bedeutet, dass alle am Ende gleich wenig haben oder nichts.

    Mag. Stephan Fischer,

    per E-Mail

    Die Krise mit Russland
    nützt Petro Poroschenko

    Russland will die Ukraine möglicherweise provozieren. Und der Ukraine beziehungsweise Präsident Petro Poroschenko, dem für die kommende Wahl die Felle davonschwimmen, kommt so ein Zwischenfall gerade recht. Vielleicht hat sogar zuerst die Ukraine deswegen einen provokanten Akt gesetzt. Die Hoffnung Poroschenkos ist, dass es unter Kriegsrecht eine Wahlverschiebung geben könnte oder die Ukrainer ihm in dieser Situation wieder das Vertrauen geben könnten.

    Max Cholewka,

    per E-Mail

    Die Nato-Ambitionen der
    Ukraine provozierten Russland

    Nach den Protesten am Majdan haben maßgebliche Kreise der Ukraine einen Nato-Beitritt angestrebt. Hätten sie sich durchgesetzt, wäre Sewastopol - einer der größten Flottenstützpunkte Russlands - plötzlich in einem Nato-Staat gelegen. Eine derartige Situation hätten auch andere Großmächte nicht hingenommen. Die weitere Entwicklung ist bekannt.

    Dr. Anton Schmeikal,

    2345 Brunn am Gebirge




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    Dokument erstellt am 2018-11-28 15:55:33


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